Schulen für Köln
Freie Wähler: Streit um Gesamtschule in Rondorf beenden

Im Kölner Streit um die richtige Schule für Rondorf, schlagen die Freien Wähler einen „Dritten Weg“ vor. Sie fordern den Entschluss zum Bau eines Gymnasiums jetzt nicht mehr zu „boykottieren“, sondern stattdessen neue Gesamtschulen (z.B. in Meschenich) zu bauen, und bestehende Hauptschulen in der Region zu erhalten und gemeinsam zu nutzen. | Foto: Frei von Rechten Dritter
  • Im Kölner Streit um die richtige Schule für Rondorf, schlagen die Freien Wähler einen „Dritten Weg“ vor. Sie fordern den Entschluss zum Bau eines Gymnasiums jetzt nicht mehr zu „boykottieren“, sondern stattdessen neue Gesamtschulen (z.B. in Meschenich) zu bauen, und bestehende Hauptschulen in der Region zu erhalten und gemeinsam zu nutzen.
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(Köln/Rodenkirchen/Wesseling) „Wir Freie Wähler fordern den Erhalt der Hauptschulen in Rodenkirchen und Wesseling zur Lösung der Schulmisere im Bezirk. Der jetzt geführte ideologische Streit zwischen den Anhängern des neuen Gymnasiums und einer Gesamtschule für Rondorf, ist ziemlich kontraproduktiv und wird das Problem für die Schülerinnen und Schüler nicht lösen.“

Kommentiert Torsten Ilg, Vorsitzender der Partei FREIE WÄHLER im Bezirk Mittelrhein das Desaster um die Unterbringung von Schulpflichtigen im Stadtbezirk von Rodenkirchen. Die Freien Wähler unterstützen die Forderung zum Bau einer zusätzlichen Gesamtschule in Meschenich. Gleichzeitig fordert die Partei aber auch die „dauerhafte Sicherstellung des Hauptschulangebots im Kölner Süden und darüber hinaus“. Torsten Ilg, der für seine Partei auch die Belange der angrenzenden Kommunen vertritt, sieht die Lösung in einer klugen Vernetzung:


„Wir Freie Wähler wollen auch die Hauptschulen behalten.“


„Es ist beschämend, dass der Rodenkirchener Bezirksbürgermeister Manfred Giesen offenbar keine andere Lösung sieht, als den Boykott und die Rücknahme der Entscheidung für ein neues Gymnasium in Rondorf. Dabei sollte er sich besser für den Erhalt der bestehenden Hauptschulen in der Region, zum Beispiel im Rahmen einer „interkommunalen Kooperation“ stark machen. Bestenfalls zusammen mit dem Rhein-Erft-Kreis und der Stadt Wesseling. Durch den klugen Austausch und die heimatnahe Beschulung von Kindern aus Wesseling und Rodenkirchen, könnten in Zeiten schleppender Bauvorhaben aufgrund des Fachkräftemangels, alle Kräfte sinnvoll gebündelt werden. Diese Lösung wäre wahrscheinlich viel schneller realisierbar, als die Zurücknahme bereits beschlossener Projekte.“

So Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.

V.i.S.d.P Torsten Ilg, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Mittelrhein FREIE WÄHLER
Kontakt: Mail: partei.freiewaehler.koeln@gmail.com

LeserReporter/in:

Torsten Ilg aus Köln

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