Kirmes Lengsdorf eröffnet
Mit einem Schlag beginnt das Kirmesglück

Werner Dorn, Vorsitzender des Ortsfestausschusses Lengsdorf, Bernd Schmidt, Vorsitzender des Ortsfestausschusses Duisdorf, und Bezirksbürgermeister Christoph Schada von Borzyskowski (von links) stoßen auf die Lengsdorfer Kirmes an. | Foto: Bezirksverwaltungsstelle Hardtberg
  • Werner Dorn, Vorsitzender des Ortsfestausschusses Lengsdorf, Bernd Schmidt, Vorsitzender des Ortsfestausschusses Duisdorf, und Bezirksbürgermeister Christoph Schada von Borzyskowski (von links) stoßen auf die Lengsdorfer Kirmes an.
  • Foto: Bezirksverwaltungsstelle Hardtberg

Lengsdorf (red). Ein kräftiger Schlag, ein frisch angezapftes Fass und viele erwartungsvolle Gesichter: Viel mehr brauchte es nicht, um auf dem Lengsdorfer Dorfplatz den Startschuss für drei Tage voller Geselligkeit zu geben. Am ersten Augustwochenende wurde dort die traditionelle Kirmes gefeiert. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um gemeinsam den Auftakt des beliebten Festes zu erleben.

Die offizielle Eröffnung übernahm Bezirksbürgermeister Christoph Schada von Borzyskowski. Beim traditionellen Fassanstich bewies er ein sicheres Händchen und gab mit einem gekonnten Schlag auf das Bierfass das Zeichen: Die Lengsdorfer Kirmes war eröffnet.

Königliche Unterstützung beim Fassanstich

Allein musste der Bezirksbürgermeister diese Aufgabe allerdings nicht bewältigen. An seiner Seite standen die königlichen Hoheiten aus dem Stadtbezirk Hardtberg. Auch Werner Dorn, Vorsitzender des Ortsfestausschusses Lengsdorf, und Bernd Schmidt, Vorsitzender des Ortsfestausschusses Duisdorf, begleiteten den feierlichen Moment.

Gemeinsam stießen sie auf das Fest und auf ein gelungenes Wochenende an. Der Fassanstich bildete den Auftakt für eine Kirmes, die auf dem Dorfplatz einmal mehr Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbrachte.

Dabei beließ es Christoph Schada von Borzyskowski nicht beim offiziellen Eröffnungsakt. Der Bezirksbürgermeister griff anschließend selbst zum Glas und servierte den Kirmesbesuchern frisches Kölsch. So wurde aus dem offiziellen Termin schnell ein geselliger Kirmesabend mitten unter den Lengsdorfern.

Ein Fest, das Menschen verbindet

Die Kirmes gehört seit Langem zu den festen Traditionen des Ortes. Sie ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Treffpunkt für Nachbarn, Freunde, Familien und Vereinsmitglieder. Auf dem Dorfplatz konnten bekannte Gesichter begrüßt, Neuigkeiten ausgetauscht und alte Kontakte gepflegt werden.

Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz des Festes aus. Die Kirmes schafft Raum für Begegnungen und erinnert daran, wie wichtig gemeinsame Veranstaltungen für das Leben in einem Stadtteil sind. Wo sonst der Alltag den Takt vorgibt, blieb an diesem Wochenende Zeit für Gespräche, ein gemeinsames Getränk und einige unbeschwerte Stunden in vertrauter Runde.

Die vielen Gäste und die gute Stimmung zeigten, welchen Stellenwert das Fest in Lengsdorf besitzt. Für drei Tage wurde der Dorfplatz zum lebendigen Mittelpunkt des Ortes und zum sichtbaren Zeichen einer Gemeinschaft, die ihre Traditionen pflegt.

Viel Arbeit hinter den Kulissen

Dass ein solches Fest gelingen kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Hinter den fröhlichen Stunden auf dem Dorfplatz stehen zahlreiche Menschen, die planen, organisieren und anpacken. Bezirksbürgermeister Schada von Borzyskowski dankte deshalb ausdrücklich den Organisatoren und den vielen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Einsatz zum Erfolg der Lengsdorfer Kirmes beigetragen hatten.

Ihr Engagement sorgt dafür, dass eine gewachsene Tradition nicht nur erhalten bleibt, sondern Jahr für Jahr neu mit Leben gefüllt wird. Viele helfende Hände machen aus einem Festtermin im Kalender einen Ort der Begegnung, an dem sich der Zusammenhalt eines ganzen Stadtteils erleben lässt.

Für den Bezirksbürgermeister ist die Lengsdorfer Kirmes daher weit mehr als eine gesellige Veranstaltung. Sie sei ein wichtiges Beispiel für den starken Zusammenhalt und das lebendige Gemeinschaftsleben in Lengsdorf und im gesamten Hardtberg.

Der gelungene Fassanstich, die zahlreichen Besucher und die ausgelassene Atmosphäre auf dem Dorfplatz gaben ihm recht.

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RAG - Redaktion

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