Krötenwanderung Innenteil
Schutzmaßnahmen im Rhein-Erft-Kreis
- Foto: Henrike/Stock/Adobe.com
Rhein-Erft-Kreis (lk). Wenn die Nachttemperaturen im Frühjahr deutlich über dem Gefrierpunkt steigen, wandern die heimischen Amphibien zu ihren Laichgründen, um dort ihre Eier abzulegen.
Auf ihrem Weg müssen sie häufig viel befahrene Straßen und andere Hindernisse. Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod auf den Straßen den Kampf angesagt. Sie stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an.
Im Rhein-Erft-Kreis werden viele dieser Schutzmaßnahmen vom Naturschutzbund (NABU) koordiniert und betreut.
Schutz im Kreis
Elsdorf: Am Nordrandweg im Bereich der Elsdorfer Klärteiche führt der NABU einzelne Sammelmaßnahmen durch.
Frechen: Der Amphibienschutzzaun an der Dürener Straße zwischen Frechen-Benzelrath und Frechen-Grefrath wird täglich begangen, einige Amphibien wurden in diesem Jahr bereits gefunden. Darüber hinaus betreut die Waldkita Wandkönige in Frechen-Königsdorf einen Schutzzaun an der Alten Aachener Straße. Ein weiterer Schutzzaun wurde in Frechen-Bachem installiert. Wer die Pflege der Anlagen unterstützen möchte, erfährt mehr per E-Mail an: NABU.Ortsgruppe.Frechen@gmail.com
Hürth: Weitere Sammelmaßnahmen finden am Höninger Weg in Hürth-Efferen und am Kloster Burbach in Hürth-Alstädten/Burbach statt. Kontakt: peter.blumenthal@gmx.net
Kerpen: Die Holzstraße (B 264) wird von den Amphibien in Höhe der KS Baustoffwerke überquert. Der NABU führt hier ebenfalls Sammelmaßnahmen durch. Wer die Kerpener Naturschützer unterstützen möchte, erfährt mehr per E-Mail-Kontakt an: nabu.ortsgruppe.kerpen@gmail.com
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |
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