Handlungsfeldern sichtbar
Nachhaltigkeitsziele sichtbar gemacht
- Bürgermeister Uwe Tietz (M.), Beigeordneter Andreas Pöttgen (l.) und Nachhaltigkeitsmanager Marius Frey (r.) präsentieren die Leitlinie zum Handlungsfeld „Wohnen und nachhaltige Quartiere“.
- Foto: Stadt Frechen
Die Leitlinien der Frechener Nachhaltigkeitsstrategie zu sechs Handlungsfeldern hängen nun im Rathaus allgemein sichtbar aus. Bürgermeister Uwe Tietz hatte die sechs Tafeln nach dem Beschluss der Strategie durch den Rat an ausgewählten Stellen platzieren lassen.
Frechen (red). Die Präsenz der Leitlinien im Rathaus ist ein wichtiger Schritt, um die Bedeutung der Ziele für die nachhaltige Entwicklung der Stadt zu demonstrieren. Bürgermeister Uwe Tietz sagt: „Die Nachhaltigkeitsstrategie soll als Arbeitsinstrument in Politik, Verwaltung und Gesellschaft aktiv genutzt werden und nicht als Dokument in der Schublade liegen bleiben.“ Fachübergreifend sollen die Leitlinien Orientierung geben und einen strategischen Rahmen für Entscheidungen zur Umsetzung bieten.
Sie zeigen dabei die Entwicklung in den sechs Handlungsfeldern der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Frechen auf: „Bildung & Kultur“, „Wohnen & nachhaltige Quartiere“, „Nachhaltige Flächen- & Raumentwicklung“, „Nachhaltige Mobilität“, „Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft“ sowie „Klimaschutz & Klimaanpassung“. Ein QR-Code auf den Plakaten führt direkt zu der Seite www.stadt-frechen.de/nachhaltigkeit. Hier kann die Nachhaltigkeitsstrategie mit ihren weiteren Zielebenen eingesehen werden.
Der Beigeordnete Andreas Pöttgen, Vorsitzender im Kernteam zur Nachhaltigkeitsstrategie, ergänzt: „Unsere Mitarbeitenden sollen gemeinsam Lösungen für das Wohl der gesamten Stadt finden. Bei Zielkonflikten sollen sie in den Diskurs gehen, und dann gewissenhaft und konstruktiv abwägen, was effektiv und praktikabel umsetzbar ist.“
Die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie sollen stärker in Entscheidungsprozesse in der gemeinsamen Verantwortung von Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft eingebunden werden. Die Koordination erfolgt durch das Nachhaltigkeitsmanagement, vertreten durch Nachhaltigkeitsmanager Marius Frey: „Zusammen gestalten wir ein gutes Leben für alle. Dazu braucht es wirksame Prozesse und Mut zur Gestaltung.“
Das Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Frechen wird im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut das Förderprogramm als Projektträgerin im Auftrag des BMUKN. Weitere Informationen unter: www.z-u-g.org/komona. Das Bundesumweltministerium informiert unter https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/kommunale-modellvorhaben-zur-umsetzung-der-oekologischen-nachhaltigkeitsziele-in-strukturwandelregionen-komona
Redakteur/in:Signe Mai Slomian aus Pulheim |