Umzug Steinzeugschule
Moderne Klassenräume aber Blei im Wasser
- Ein bereits eingerichteter Klassenraum verschafft einen Eindruck von der Atmosphäre in der Burgschule.
- Foto: Stadt Frechen
Die Gemeinschaftsgrundschule Steinzeugschule zieht in den Sommerferien in die ertüchtigte Burgschule um. Die Stadt Frechen informierte die Mitglieder verschiedener Ratsfraktionen bei einer Begehung sowie die Eltern und das Schulpersonal bei einem Informationsabend mit Besichtigung vor Ort.
Frechen (lk). Die zum Schuljahr 2025/26 neugegründete Steinzeugschule startet mit insgesamt fünf Klassen aus zwei Jahrgängen in das Schuljahr 2026/27 im Gebäudeteil 1 der Burgschule am Standort „Im Klarenpesch“.
„Den Kindern und dem Schulpersonal stehen mehr als 75 Quadratmeter große Klassenräume sowie angegliederte Differenzierungs-, Gruppen- und Ganztagsräume zur Verfügung. Die Unterrichtsräume sind mit moderner Präsentationstechnik ausgestattet und eine flächendeckende WLAN-Versorgung ist in allen für den Schulbetrieb vorgesehenen Räumen vorhanden“, vermeldet die Stadt Frechen.
Zusätzlich sei auch der Verwaltungsbereich ertüchtigt und ein Teamraum für das Schulpersonal eingerichtet worden. Der Umzug des Mobiliars aus den Räumen der ehemaligen Anne-Frank-Schule erfolgt in den Sommerferien. Für die neuen Eingangsklassen wird zusätzlich neues Mobiliar bereitgestellt. Im Gebäudeteil 2 entsteht zudem eine Mensa für die Kinder der Steinzeugschule.
„Neue Bodenbeläge, helle Wandanstriche und energieeffiziente Beleuchtung sorgen für eine moderne, freundliche Atmosphäre. Die Heizungsanlage wurde erneuert, die beiden Dächer saniert und der Brandschutz optimiert. Auch der großzügige Schulhof wurde für die Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler vorbereitet“, schwärmt die Stadt. Bei einer Trinkwasserbeprobung wurden allerdings erhöhte Bleiwerte festgestellt. „Die Nutzung des Wassers zum Händewaschen und anderen Belangen ist unkritisch. Allein die Nutzung des Wassers als Trinkwasser und zur Speisezubereitung ist untersagt“, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung.
Die Steinzeugschule wird bis zum Abschluss der Sanierungsmaßnahmen mit Trinkwasser in Flaschen versorgt. Nach den notwendigen Trinkwassersanierungen wird durch das Gesundheitsamt nach erfolgter Freimessung die Nutzung als Trinkwasser wieder freigegeben.
Die Ertüchtigungsmaßnahmen im Bestand haben ein finanzielles Volumen von rund 1,1 Millionen Euro.
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |