Förderung aus Düsseldorf
Keramion wird barrierefrei
- Treffen in Düsseldorf: (v.l.) Guido Kohlenbach (LVR), Keramion-Leiterin Christine Otto und der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Okos.
- Foto: Maximilian Glaubitz, Landtagsbüro Okos
Die Stiftung Keramion erhält Fördermittel für die grundlegende Neugestaltung ihrer Dauerausstellung zur Geschichte der Keramik in Frechen und der Region. Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen mit rund 184.000 Euro sowie durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit 65.000 Euro unterstützt.
Frechen (lk). „Mit der Förderung wird ein zentraler Schritt zur Weiterentwicklung des Museums und zur langfristigen Sicherung des keramischen Erbes der Region ermöglicht“, bedankt sich das Frechener Keramikmuseum. Auf rund 550 Quadratmetern soll die traditionsreiche Keramikgeschichte Frechens und des Rhein-Erft-Kreises künftig neu präsentiert und für kommende Generationen erlebbar gemacht werden.
„Die neue Dauerausstellung wird die mehr als 500-jährige Keramiktradition der Region in einer zeitgemäßen, innovativen und interaktiven Form vermitteln. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der weltweit bekannte Bartmannskrug als Symbol der Frechener Töpfergeschichte, die Entwicklung der Industriekeramik sowie bedeutende künstlerische Positionen aus der Sammlung des Keramion. Ergänzt wird die Präsentation durch mediale und partizipative Vermittlungsangebote, die unterschiedliche Altersgruppen ansprechen und einen lebendigen Zugang zur Geschichte der
Keramik ermöglichen sollen“, beschreibt das Keramion die anstehenden Veränderungen.
Der Frechener CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Okos hatte sich im Vorfeld für die Förderung eingesetzt und das Projekt politisch begleitet. „Das KERAMION in Frechen leistet großartige Arbeit für die Geschichte der Keramik, die unsere Stadt und Region historisch geprägt hat“, erklärt Okos.
Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist die Verbesserung der Barrierefreiheit. Im Zuge des Umbaus wird ein neuer Aufzug installiert, der einen direkten Zugang zum Untergeschoss ermöglicht.
Ein Problem, das der vor zehn Jahren verstorbene Frechener „Kulturpapst“ Gerd Steinmetzer bereits in den frühen 2000er-Jahren ansprach.
Christine Otto und Klaus Gutowski, Vorstand und Museumsleitung der Stiftung Keramion, begrüßen die Förderung: „Mit der gemeinsamen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Landschaftsverbandes Rheinland entwickeln wir das KERAMION konsequent weiter – als barrierearmen Kultur- und Lernort mit neuer Strahlkraft für Frechen und die gesamte Region. Die Förderung ermöglicht es uns, das bedeutende keramische Erbe unserer Stadt zeitgemäß zu vermitteln und zugleich neue Besuchergruppen für das Museum zu gewinnen.“
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |