Zweite "Rote Bank" für Liblar
„Kein Platz für Gewalt gegen Frauen und Mädchen“
- Im Beisein von Mitgliedern des Frauenbeirats übergaben Vorsitzender Dr. Ludger Risthaus und Stellvertreterin Rita Manz (2.v.r.) sowie Geschäftsführerin Margret Leder (1.v.r.) vom Förderverein Schlosspark Gracht e.V. die Bank der Öffentlichkeit.
- Foto: Bild: vandeLoo
Erftstadt Liblar (mm). Im Rahmen der Frauenbekleidungsbörse wurde die nun schon zehnte „Rote Bank“ eingeweiht. Das Sitzmöbel trägt die „Kein Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen“ und verweist auf die bundesweite Hilfenummer 116 016.
Das Sitzmöbel, welches am Spielplatz im Schlosspark Gracht steht, wurde vom Förderverein Schlosspark Gracht in Kooperation mit dem Frauenbeirat umgesetzt.
Die dort schon vorhandene Bank zustandsbedingt zuerst mit neuen Planken versehen werden, bevor sie von Vereinsmitglied Stefan Klose in der Farbe Ochsenblutrot gestrichen werden konnte.
„Die rote Bank ist nicht nur ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen, sondern auch ein Appell an die Gesellschaft, hinzusehen und aktiv zu werden“, so Margret Leder, Erftstädter Gleichstellungsbeauftragte. Sie und dankte den Mitgliedern des Vereins, die der Umsetzung der „Roten Bank“ auf seiner letzten Mitgliederversammlung zugestimmt hatten.
Sandra Durmaz, Mitglied im Frauenbeirat der Initiative für Kinderrechte in Erftstadt (InKE) , ist selbst Mutter und Besucherin des Spielplatzes im Schlosspark und freut sich besonders über diesen neuen Standort der „Roten Bank“: „Die Bank ist ein Hingucker und ich komme mit den anderen Eltern oder Großeltern ins Gespräch und kann über die wichtige Arbeit des Frauenbeirats und die Aktion der roten Bänke erzählen. Sie selbst sucht aktuell nach Mitstreiterinnen in der InKE, jede Frau kann mitmachen“. Die nächsten Bänke sind nun in Blessem und Gymnich geplant.
Kontakt zum Frauenbeirat bekommt man über frauenbeirat@erftstadt.de und InKE (Initiative für Kinderrechte in Erftstadt) unter inke.erftstadt@gmx.de
Redakteur/in:Montserrat Micaela Manke |