In Brühl
Kunst am Baum statt grüner Plastik

Dr. Marc Prokop und Katja Steger präsentieren einen der künstlerisch gestalteten Bewässerungssäcke der Aktion #artfortrees. Die bemalten Wassersäcke sollen Brühler Stadtbäume versorgen und zugleich Aufmerksamkeit für Klimaschutz und ehrenamtliches Engagement schaffen. | Foto: Stadt Brühl
  • Dr. Marc Prokop und Katja Steger präsentieren einen der künstlerisch gestalteten Bewässerungssäcke der Aktion #artfortrees. Die bemalten Wassersäcke sollen Brühler Stadtbäume versorgen und zugleich Aufmerksamkeit für Klimaschutz und ehrenamtliches Engagement schaffen.
  • Foto: Stadt Brühl

Aktion #artfortrees macht Bewässerungssäcke in Brühl zu Hinguckern

Brühl. Wer zurzeit durch durch die Innenstadt spaziert, entdeckt an manchen Bäumen etwas Ungewöhnliches: Wo sonst schlichte grüne Bewässerungssäcke hängen, sorgen jetzt bunte Motive und Street-Art für Aufmerksamkeit.

Dahinter steckt die Aktion „#artfortrees“„, welche Kunst und Klimaschutz miteinander verbinden möchte. Straßenbäume fehlt in den Sommermonaten vor allem auf versiegelten Flächen Wasser zum Leben. Deshalb setzt die Stadt seit Jahren auf Bewässerungssäcke, die die Bäume kontinuierlich mit Wasser versorgen - und noch wurden einige der Säcke zu kleinen Kunstwerken umgestaltet.Die Motive kommen von den Street-Art-Künstlerinnen und -Künstler BONA_BERLIN, Strassenmaid und Dave the Chimp. Mit den Entwürfe soll für mehr Aufmerksamkeit gegenüber Stadtbäumen geworben und zugleich Menschen dazu motiviert werden, sich selbst für das Stadtgrün zu engagieren.

21 gestaltete Bewässerungssäcke wurden im Stadtgebiet aufgestellt, unter anderem am Janshof, auf dem Steinweg, an der Wallstraße und am Stadion. Dort bilden sie nun eine Art Freiluftgalerie zwischen Schaufenstern, Straßen und Plätzen.

Die Aktion ist eine Kooperation zwischen einem Energieanbieter und der Stadt Brühl. Gleichzeitig soll sie auf die mehr als 100 Baum- und Beetpatenschaften aufmerksam machen, die sich bereits ehrenamtlich um das Stadtgrün kümmern.

Den künstlerischen Teil des Projekts koordinierte die Urbanshit Gallery aus Hamburg. An jedem gestalteten Bewässerungssack befindet sich zudem ein QR-Code mit weiteren Informationen zum Projekt und den beteiligten Künstlern.

Redakteur/in:

Montserrat Micaela Manke

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