Inklusionsbeirat beteiligt sich am Europäischen Pr
Banner für Menschenrechte
- Ein Banner am Rathaus A in der Uhlstraße wies auf den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hin.
- Foto: Stadt Brühl
Brühl (red). Ein auffälliges Banner am Rathaus machte auf ein zentrales Anliegen aufmerksam: Menschenrechte und Teilhabe. Anlässlich des bundesweiten Aktionstags zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen beteiligte sich der Inklusionsbeirat der Stadt Brühl mit einer sichtbaren Aktion im Stadtbild.
Am Rathaus A an der Uhlstraße 3 wurde das Banner mit der Aufschrift „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ gehisst. Damit setzte der Inklusionsbeirat ein Zeichen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und deren gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Der Protesttag wird seit nahezu 35 Jahren begangen und ist weiterhin von Bedeutung. Schon im Grundgesetz ist festgeschrieben, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Zudem hat sich Deutschland mit der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Dennoch sieht der Inklusionsbeirat weiterhin Handlungsbedarf bei der Umsetzung.
Im Fokus steht dabei der Abbau von Barrieren. Die gleichberechtigte Teilhabe sei kein Privileg, sondern ein grundlegendes Menschenrecht, betont das Gremium. Sie trage dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Demokratie zu festigen.
„Gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen ist es wichtig, klar für Menschenrechte einzustehen – auch in unserer Stadt“, sagte der Vorsitzende des Inklusionsbeirats, Herr Bauer.
Ziel sei es, die Sensibilität innerhalb der Bürgerschaft weiter zu stärken und das Verständnis für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu fördern.
Für die kommende Amtszeit hat sich der Inklusionsbeirat vorgenommen, die Teilhabe weiter zu verbessern. Ein offener Austausch und das Gespräch sollen dazu beitragen, sowohl bestehende Hindernisse als auch Barrieren in den Köpfen abzubauen.
Abschließend betont der Beirat: Menschen mit Behinderungen müssen selbstbestimmt leben können – auch in Zeiten knapper Kassen.
Redakteur/in:Montserrat Micaela Manke |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.