ZukunftsBundRegion
„ZukunftsBundRegion“

Auftaktveranstaltung der Region Bundesstadt Bonn mit dem Projekt ZukunftsBundRegion am RheinAhrCampus in Remagen. | Foto: B. Risse / Kreisverwaltung Ahrweiler
  • Auftaktveranstaltung der Region Bundesstadt Bonn mit dem Projekt ZukunftsBundRegion am RheinAhrCampus in Remagen.
  • Foto: B. Risse / Kreisverwaltung Ahrweiler

Region (red). Mit einer Kick-off-Veranstaltung am RheinAhrCampus in Remagen ist das neue Projekt „ZukunftsBundRegion“ offiziell gestartet. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Politik und regionalen Netzwerken kamen zusammen, um die Inhalte und Ziele des gemeinsamen Entwicklungsprozesses vorzustellen und die inhaltliche Arbeit aufzunehmen.

Ziel des Projekts ist es, für die bundesländerübergreifende Region Bundesstadt Bonn eine langfristige Entwicklungsgrundlage zu schaffen. Mit einem Strategischen Regionalentwicklungskonzept (SREK) sollen Perspektiven für die kommenden zehn bis 15 Jahre erarbeitet, konkrete Projekte entwickelt und eine handlungsfähige Governance-Struktur aufgebaut werden. Für das Projekt wurden Bundesfördermittel in Höhe von 405.000 Euro aus dem Bundesprogramm RegioStrat eingeworben.

Beteiligt an der freiwilligen regionalen Kooperation sind die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis, der Kreis Ahrweiler und der Kreis Neuwied. Bei der Auftaktveranstaltung stellten die Projektpartner und Zuwendungsgeber die Inhalte und Chancen des Projekts vor. Gleichzeitig begann die inhaltliche Arbeit mit einer Regionalanalyse, bei der Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen für die Entwicklung der Region zusammengetragen wurden. Auch erste Vorschläge für Projektideen und Entwicklungspotenziale flossen ein.

Zum Auftakt begrüßte Prof. Dr. Heiko Weckmüller von der Hochschule Koblenz die Teilnehmenden. Die Veranstaltung bot neben dem Einstieg in die Projektarbeit Raum für Austausch und Vernetzung der regionalen Akteure. Die Kreisbeigeordnete Sabine Glaser betonte in Vertretung für die Landrätin des Kreises Ahrweiler das Ziel, die Region zukunftsstark und lebenswert für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zu gestalten. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, hob die Bedeutung der Zusammenarbeit über Kommunal‑, Kreis‑ und Ländergrenzen hinweg hervor. Auch aus dem Kreis Neuwied wurde die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung der Region betont.Helmut Wiesner, Stadtbaurat der Bundesstadt Bonn und Vorsitzender des Regionalen Arbeitskreises Region Bundesstadt Bonn, unterstrich, dass mit dem Projekt nicht nur Ziele definiert, sondern auch konkrete Schlüsselprojekte vorbereitet werden sollen. Zum Abschluss fasste die Moderatorin Regina Rosenstock die Veranstaltung zusammen und sprach von einer spürbaren Aufbruchstimmung in Richtung aktiver Zukunftsgestaltung.

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RAG - Redaktion

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