IHK-Umfrage
Tourismus blickt sorgenvoll voraus
- Die gesperrte Nordbrücke könnte negative Auswirkungen auf den Tourismus in Bonn und der Region haben.
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Bonn/Rhein-Sieg (red). Die Tourismuswirtschaft in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis blickt mit gemischten Gefühlen auf die kommenden Monate. Zwar sorgten steigende Übernachtungszahlen im Frühjahr für positive Signale, doch die Erwartungen für Sommer und Herbst haben sich nach Angaben der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg deutlich eingetrübt.
Ausschlaggebend ist aus Sicht der IHK vor allem die Vollsperrung der Bonner Nordbrücke. Nach ersten Rückmeldungen aus der Branche beeinträchtigen die Einschränkungen bei Erreichbarkeit und Verkehrsfluss Gäste, touristische Betriebe und Veranstalter spürbar.
Die IHK warnt davor, dass unklare Anreisewege oder der Eindruck einer schwer erreichbaren Region Buchungen, Veranstaltungen und spontane Besuche negativ beeinflussen könnten. Betroffen seien unter anderem Hotels, Tagungsorte, Gastronomiebetriebe und touristische Ziele.Gleichzeitig betont die Kammer, dass Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis weiterhin attraktive Reiseziele bleiben. Deshalb komme es nun darauf an, die tatsächliche Erreichbarkeit der Region stärker zu kommunizieren. Die IHK spricht sich für eine Kampagne aus, die Gästen und Veranstaltern deutlich macht, dass die Region trotz der Einschränkungen erreichbar bleibt.
Wie stark sich die Nordbrückensperrung langfristig auf den Tourismus auswirkt, will die IHK in weiteren Umfragen und Auswertungen untersuchen.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |