Theater, Oper, Kabarett-aufgelesen von Peter Adolf
Kultur in der Region
- hochgeladen von Peter Adolf
In seinem neuen Solo "Wer wir werden" sucht Frank Markus Barwasser in seiner Kult-Bühnenfigur Erwin Pelzig - wie immer in Begleitung seiner beiden Freunde Hartmut und Dr. Göbel - am 25. September im Pantheon nach einem Weg, mit der durchknallenden Welt umzugehen. Foto: Pantheon
Region (Ad). Die Sommerferien sind in der vergangenen Woche zu Ende gegangen, und mit dem Monat September erwacht auch in den meisten Kulturstätten der Region wieder das Leben.
Rheinbach
Ein letztes Konzert in der Reihe „Kultur am Himmeroder Hof“: „ZetB“ ist am Freitag, 5. September, 19 Uhr, hier zu Gast. Die Euskirchener Rockband steht für fetzigen Rock, kraftvolle Balladen und schnörkellosen Groove. Angetrieben von ihrem genialen Frontmann und Sänger Thorsten "Billy" Dunkel rocken die fünf Musiker die Bühnen der Region und bringen dabei Werke von AC/DC über die Stones, Bon Jovi, Coldplay usw. bis hin zu den Simple Minds und Led Zeppelin im unnachahmlichen "ZetB-Style" auf die Bretter. Und natürlich gilt auch bei diesem Konzert: Der Eintritt ist frei. Da alle Künstler ohne Gage auftreten, geht ein Hut herum, in dem die Gäste ihre freiwilligen Spenden werfen – ganz nach dem Motto „Back to the root, wir spielen für den Hut“.
Swisttal
Die nicht nur in Swisttal beliebten Picknick-Konzerte gehen in die 10. Auflage und werden 10 Jahre alt! Wie bereits im letzten Jahr findet während des diesjährigen Abschlusskonzerts am 12. September ab 19 Uhr auf der Freizeitfläche in Miel parallel zu dem Doppelkonzert (die Cover-Rockband „Orange Curtains“ und die kölsche Partyband „Die Karos“) die Ehrenamtsbörse statt. Hier können die Besucherinnen und Besucher die Swisttaler Vereine, Organisationen und Institutionen sowie ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten kennen lernen und sich bei Interesse ehrenamtlich einbringen. Die Ehrenamtsbörse soll ebenfalls eine Plattform zur Vernetzung von den Swisttaler Vereinen, Organisationen und Institutionen untereinander, aber auch mit der Bevölkerung dienen.
Wachtberg
Jazz im Köllenhof in Wachtberg-Ließem (Marienforster Weg 14) am Dienstag, 2. September, 20 Uhr: „The JazzGardenerS“ präsentieren ein vielseitiges Programm aus groovigen Jazz-Standards, leichten Bossa Novas, dynamischem Swing und gefühlvollen Balladen. Mit ihrem frischen und charaktervollen Sound begeistern die Musiker das Publikum. Die Mitglieder der Band, Uli van Staa an den Tasten, Christian Neumann am Bass, Volker Venohr am Schlagzeug und Andreas Franz am Saxophon, bringen jahrzehntelange Bühnenerfahrung mit und sorgen für ein unvergleichliches Musikerlebnis. Nach dem Konzert sind alle jazzbegeisterten Musiker herzlich eingeladen, bei der offenen Jazz-Session mitzuspielen und den Abend gemeinsam musikalisch ausklingen zu lassen. Der Eintritt ist frei, der „Hut“ darf gerne voll werden.
Am 13. und 14. September ist es wieder so weit: Das „Kinofest 2025“ lädt bundesweit dazu ein, die Leidenschaft für das Kino und das gemeinsame Filmerlebnis zu feiern. Auch das Drehwerk 17/19 in Adendorf ist in diesem Jahr wieder mit dabei und öffnet seinen Saal für ein ganz besonderes Wochenende. Besucher haben am Wochenende des 13. und 14. September die Möglichkeit, aktuelle Filme und exklusive Previews auf der großen Leinwand zu erleben – und das zum einheitlichen Preis von nur fünf Euro pro Ticket. „Wir sind zum vierten Mal beim „Kinofest“ dabei und freuen uns, unsere Besucher zu einem besonderen Kino-Wochenende einzuladen.“, sagen Kinobetreiber Philipp Knorr und Alina Krieg. „Das Kino ist und bleibt ein magischer Ort für den besonderen Filmgenuss“. Auf Kinobesucher warten unter anderem exklusive Previews wie „Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter“ und „Jane Austen und das Chaos in meinem Leben“, welche beide regulär am 16. Oktober in die deutschen Kinos kommen. Das Familien-Special mit dem Film "Die Schlümpfe - Der große Kinofilm" sorgt auch bei allen kleinen Besuchern für Feststimmung an diesem besonderen Wochenende. Neben dem vielfältigen Filmangebot sorgt das Drehwerk 17/19 auch abseits der Leinwand für festliche Stimmung: Besondere Nacho- und Popcorn-Snackpakete inkl. Getränk zu vergünstigen Preisen runden den Filmgenuss ab. Das komplette Programm ist auf www.drehwerk-1719.de/kino zu finden.
Die Sommerpause ist aber auch auf der Bühne des Drehwerks vorbei: Comedy & Kabarett vom Bauernhof – auch für die Stadt – mit Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp am Donnerstag, 4. September, 20 Uhr; ein kabarettistisch-komödiantischer Theaterabend mit Kirsten Annika Lange am Freitag, 5. September, 20 Uhr; "Heimweh nach Köln – die Willi Ostermann Revue" – mit Torben Klein am Sonntag, 7. September, 19 Uhr; die brandneue Show „Probleme sind auch keine Lösung“ mit Vera Deckers am Donnerstag, 11. September, 20 Uhr; Lars Ruth, der Gedankenleser, der Magier, der Seher, der Scharlatan in seiner bisher persönlichsten Show „Die Reise des Sehers“ ist am Freitag, 12. September, 20 Uhr, zu Gast in Adendorf. Nektarios Vlachopoulos präsentiert sein Comedy-Programm "Der beste Tag der Welt" am Donnerstag, 18. September, 20 Uhr; mit einer Hommage an Liedermacher Reinhard Mey steht Musiker Ivo Pügner am Freitag, 19. September, 20 Uhr, auf der Bühne des Drehwerks. Freche Texte und schwärmerische Melodien der 1920er Jahre, die alle kennen, von Menschen, die vergessen sind – präsentiert das Salon Ensemble Beda und die Sopranistin Alexandra Tschida am Sonntag, 21. September, 19 Uhr; Live-Musik & Lesung – der kubanische Gitarrenvirtuose Nilo Nunez Herrera trifft Krimiautor Peter Splitt am Mittwoch, 24. September, 20 Uhr, auf der Bühne des Drehwerks. Beeinflusst durch verschiedene Stilistiken spielt Stefan Mönkemeyer seine „Fingerstyle“ - Gitarrenmusik mal einfühlsam - zart, dann wieder bluesig – groovig am Freitag, 26. September, 20 Uhr. Geschmackvolle, filigrane Gitarrenmusik zum Entdecken, Genießen und Wohlfühlen. Tickets und Infos: https://drehwerk-1719.de/buehne.
Bad Godesberg
„Acht Frauen“ - nach dem Krimi von Robert Thomas und der Bearbeitung von Marina de Van und Francois Ozon – steht in einer Inszenierung von Theaterchef Frank Oppermann ab 2. September auf dem Spielplan des „Kleinen Theater“ Bad Godesberg; 21 Aufführungen sind in diesem Monat vorgesehen. An einem verschneiten Morgen in einem französischen Ort während der 1950er Jahre: Suzon, die in England studiert, kehrt über Weihnachten nach Hause zurück. Ihre Mutter Gaby hat sie vom Bahnhof abgeholt und führt sie ins abgelegene Haus der Familie. Dort wird Suzon von ihrer Großmutter Mamy, ihrer jüngeren Schwester Catherine, von der Köchin Madame Chanel sowie von ihrer Tante Augustine und dem neuen Hausmädchen Louise empfangen. Lediglich Suzons Vater Marcel – der einzige Mann im Haus, dessen Geschäfte in letzter Zeit schlecht laufen, lässt sich nicht blicken. Als Louise ihm sein Frühstück aufs Zimmer bringen will, entfährt ihr ein gellender Schrei, denn der Hausherr liegt tot in seinem Bett mit einem Messer im Rücken. Infos/Karten: 0228 / 36 28 39.
Auch im Schauspielhaus Bad Godesberg beginnt am 11. September, 19.30 Uhr, die neue Spielzeit, und zwar mit einem besonderen Paukenschlag: „Die Odyssee“, Uraufführung einer Sprechoper (Auftragskomposition Ketan Bhatti) für Schauspielerinnen, Schauspieler und Orchester unter der musikalischen Leitung von Dirk Kaftan und dem Hausregisseur Simon Solberg; eine einmalige Vernetzung des Theater Bonn mit dem Beethovenfest und dem Beethoven Orchester Bonn.
Die Odyssee ist vermutlich die bekannteste Heldengeschichte der Weltliteratur. Sie beschreibt die zehn Jahre dauernde, abenteuerreiche Heimkehr des umtriebigen, listigen und wortgewandten Kriegshelden Odysseus. Es ist eine Binsenweisheit, dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wurde. Doch war Odysseus wirklich ein Held? Oder ein Krieger auf Eroberungszug, der mit Gewalt und Lügen seine Macht sichert? Was denken seine Frau Penelope und sein Sohn Telemach, die zu Hause auf ihn warten? Und wie würden die Menschen sprechen, gegen die er auf seinen Reisen kämpft? Ist in Wahrheit Odysseus’ blutige Rache an den Freiern bei seiner Heimkehr nach Ithaka eigentlich der Amoklauf eines an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidenden Kriegsverbrechers? Öffnet ein kritischerer Blick auf diese vermeintliche Heldenreise nicht auch eine Reflexion über unser Menschen- und Gesellschaftsbild, wo der heilsbringende Held, der Macher, das Genie noch immer hoch im Kurs steht – egal ob in der Wirtschaft, der Politik, dem Sport oder der Popkultur?
Um die unterschiedlichsten Blickwinkel auf die die Odyssee neu erfahrbar zu machen, wählt das Team um Simon Solberg und Ketan Bhatti die musikalisch theatrale Form der Sprechoper, eine Komposition für Schauspielerinnen und Schauspieler und Orchester. Sprache und Musik stehen sich diametral gegenüber – dennoch vereinen sie sich zu einem Zwiegespräch. Die Odyssee ist nicht nur ein Abenteuer, sondern eine Reise ins Innere – zu den Fragen, die uns alle beschäftigen: Wer bin ich? Wofür kämpfe ich? Was bedeutet Anerkennung, Sicherheit und Sinn? Ein Abend, der mit alten Bildern bricht – und neue Räume öffnet. Weitere Aufführungen am 13., 14., 16.,17. und 18. September.
Dieses Jahr endlich wieder in Bad Godesberg: Mit einem gemeinsamen Theaterfest aller Sparten und befreundeten Institutionen feiert Theater Bonn den Start in die neue Spielzeit! Am 13. September ab 12 Uhr ist rund um das Schauspielhaus und den Theaterplatz in Bad Godesberg ein vielfältiges Programm für die ganze Familie zu erleben – von Kinderschminken und Kostümversteigerungen bis hin zu kreativen Workshops und spannenden Einblicken hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Ob Musik, Schauspiel oder Oper – überall gibt es etwas Spannendes zu entdecken. Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt sein. Und als krönender Abschluss gibt es abends auf der großen Bühne „Die Odyssee“. Infos/Karten: 0228 / 77 80 08.
Bonn
Im Opernhaus laufen die Proben für die große Opernpremiere „Nabucco“ im Oktober auf Hochtouren – ebenso wie für das neues Musical „Tootsie“, das mit viel Schwung, Humor und Musik das Publikum begeistern will. Den Anfang macht Verdis Meisterwerk „Nabucco“ – Premiere ist am 3. Oktober. Der berühmte Chor „Va, pensiero“ wurde in Italien zur Hymne an die Freiheit – und könnte aktueller nicht sein. Unterhaltsam geht es ab 26. Oktober weiter mit dem Musical „Tootsie“. Nach dem Riesenerfolg der Komödie mit Dustin Hoffmann aus dem Jahr 1982 brachten David Yazbek und Robert Horn „Tootsie“ 2018 erstmals als Musical in Chicago auf die Bühne. Nach zahlreichen Auszeichnungen – darunter zwei Tony Awards für das beste Buch und den besten Hauptdarsteller – feierte das Musical 2022 Europapremiere unter der Regie von Gil Mehmert in München. Für das Theater Bonn inszeniert er das Stück nun noch einmal neu. Infos / Karten: 0228 / 77 80 22.
Auch im Pantheon an der Siegburger Straße 42 herrscht schon wieder reges Leben. Der gebürtige Moskauer Kultautor Wladimir Kaminer gibt am Sonntag, 7. September, 20 Uhr, einen frischen Einblick in seine mit hintergründigem Witz und feinsinniger Beobachtungsgabe ausgestatteten Reisegeschichten. Die Lesung im Pantheon firmiert unter dem Titel seines aktuellen Buches: "Mahlzeit - Geschichten von Europas Tischen" über die "Schokoladenseiten" unserer Nachbarn.
Wladimir Kaminer gehört nicht nur zu den erfolgreichsten deutschen Autoren, sondern garantiert auch zu den fleißigsten. Kaum jemand ist so neugierig auf seine Nachbarn wie Wladimir Kaminer. Egal ob es um einzelne Menschen oder ganze Länder geht. Und wie könnte man einander besser kennenlernen als beim gemeinsamen Essen? Eine Kaminer-Show ist mehr als eine Lesung aus einem aktuellen Buch. Mit seinem verschmitzten Charme schafft er es jedes Mal, sein Publikum zu begeistern. Wladimir Kaminer avancierte vor Jahren mit der Erzählsammlung „Russendisko“ über Nacht zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren in Deutschland. Seitdem erschienen eine ganze Reihe sehr erfolgreicher Buchveröffentlichungen. Sein Buch »Russendisko« wurde mit Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke erfolgreich verfilmt.
Das beliebte Rudelsingen feiert am 8. September Jubiläum im Pantheon, denn es ist die 50. Bonner Ausgabe mit dem bewährten Team Rauterberg. Passend dazu gibt es ein "Best of-Programm" mit den beliebtesten Songs zum euphorischen Mitsingvergnügen.
Seit über 20 Jahren verblüfft Thorsten Havener mit seinen mentalen Fähigkeiten seine Zuschauer im TV und auf den Bühnen dieser Welt. Hunderttausende verfolgten bereits weltweit staunend sein Schaffen und blieben rätselnd zurück. Am 11. September präsentiert Havender im Pantheon seine aktuelle Mentalisten-Show "Alles Kopfsache?".
Kirsten Fuchs ist Meisterin im ernstgemeinten Quatsch. Sie kann sich in alle und alles rein- und wieder rausfühlen. Am 15. September ist sie mit ihrem neuen Solo mit dem wunderbaren Titel "Muttermund tut Wahrheit kund" erstmals im Pantheon zu erleben. Prix Pantheon-Preisträger Martin Frank spitzt am 19. September über die Baumkronen seines Bayerwaldes und sinniert gewohnt frech, hintersinnig und bitterböse über unser teils absurdes Leben auf dieser Erde. "Wahrscheinlich liegt´s an mir" heißt sein aktuelles, sehr sehenswertes Solo. Am 20. September betreten 12 Mitglieder der legendären Kölner Stunksitzung als Ensemble „Stunk Unplugged“ die Pantheon-Bühne. Dort zeigen die Stunker das neue Tourprogramm 2025 mit ihren besten Sketchen.
Zwei Ausnahmemusiker, ein außergewöhnlicher Abend: Crossover-Pianist Marcus Schinkel und der Keyboarder und Soulsänger Yassmo’ entführen am 21. September ihr Publikum bei der "Night of Thousand Keys" auf eine faszinierende Klangreise über Tasten aller Art. Mit Virtuosität, Humor und Stilvielfalt von Jazz bis Funk lassen sie die Bühne in einem wahren Feuerwerk der Klänge erstrahlen. Der vielbeachtete und gefeierte Dokumentarfilm „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ von Aljoscha Pause kommt am 22. und 23. September (um 19 Uhr) nochmals am Originalschauplatz zur Aufführung. Das Pantheon wird also wieder zum Lichtspieltheater und lädt zur filmischen Zeitreise in die Welt des Kabaretts.
Das Ascheberscher Mädel Lisa-Marie Fritz aka "Schlongonges" mit der großen Klappe ist auf Solotour erstmals im Pantheon zu Gast. Mit ihrem Programm "Themaverfehlung" und ihrem sexy “Akzent” bringt sie selbst jeden Franzosen zum Schmelzen und jegliche Lachmuskeln auf Hochtouren.
In seinem neuen Solo "Wer wir werden" sucht Frank Markus Barwasser in seiner Kult-Bühnenfigur Erwin Pelzig - wie immer in Begleitung seiner beiden Freunde Hartmut und Dr. Göbel - am 25. September im Pantheon nach einem Weg, mit der durchknallenden Welt umzugehen.
Der spielfreudige A-cappella-Vierer „Maybebop“ setzt seit über 20 Jahren mit seinen zahlreichen Bühnenprogrammen Maßstäbe in der deutschen Unterhaltung. Jetzt verwirklichen sie sich mit ihrem ersten Kinder-Liveprogramm unter dem Titel "Kinderkram" einen lang gehegten Traum. Ganz nach dem Motto „Wir singen, wovon wir wissen“ kramen die vier Familienväter zielsicher in ihrer Songkiste und holen Lieder hervor, die nicht nur die Kids zum Träumen, Lachen und Tanzen bringen. "Kinderkram" zu sehen am Nachmittag des 26. September um 16:30 Uhr im Pantheon, ist geeignet für Familien mit Kindern zwischen 5 und 14 Jahren. Infos/Karten: 0228 / 212521.
Die Komödie „Camping Forever“ – mit Tanja Schumann, Larissa Heimbach und Sebastian Teichner – hat am 4. September Premiere im Contra-Kreis-Theater. Eigentlich wollten Krankenschwester Wiebke und Lehrer Nils nur eins: ganz allein dem Alltag entfliehen und mit einem gemieteten Wohnwagen auf eigene Faust Europa erkunden. Dumm nur, dass sie – ohne es zu wissen – denselben Caravan gebucht haben. So stehen die beiden plötzlich voreinander und keiner von beiden denkt daran, kampflos das Feld zu räumen. Also was tun? Genau – zusammenraufen und gemeinsam losrollen. Was als Zwangsgemeinschaft auf vier Rädern beginnt, entwickelt sich schnell zu einem turbulenten Roadtrip voller Pannen, Pointen und Herzklopfen. Vom unfreiwilligen Zwischenstopp auf einem Autobahnparkplatz in Südtirol über Flirt-Nachhilfe in Frankreich bis hin zum beinahe abgefackelten Wohnwagen in Österreich. Doch je weiter die Reise, desto näher kommen sich Wiebke und Nils – bis in Griechenland plötzlich Nachwuchs winkt und in Schottland die Hochzeitsglocken läuten. Und selbst die Schwiegermutter mischt kräftig mit – und sorgt am Ende für das Happy End, das keiner auf dem Navi hatte! Infos/Karten: 02 28 / 63 23 07.
LeserReporter/in:Peter Adolf aus Rhein-Sieg |