DBG goes Gummersbach
Bürgermeister: Infos aus erster Hand fürs DBG
- Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker kennt sich gut aus auf dem Steinmüller-Gelände in Gummersbach - er war Leiter des Planungsamtes der Kreisstadt.
- Foto: Michael Merz
Wiehl. Die Erdkunde-Leistungskurse des Dietrich-Bonhoffer-Gymnasiums (DBG) von Michael Merz und Stefan Theile-
Ochel machten sich zur besonderen Unterrichtsstunde auf nach Gummersbach. Ziel der Exkursion war es, einen Einblick in den Strukturwandel der Stadt und die Besonderheiten der Stadtplanung am Beispiel des Steinmüller-Geländes zu gewinnen.
Geführt wurde die Tour vom Wiehler Bürgermeister Ulrich Stücker, der als damaliger Leiter des Planungsamtes maßgeblich an der Planung und Entwicklung des Geländes beteiligt war.
In der Halle 32 ergänzte der stellvertretende Leiter Veranstaltungsmanagement, die Führung mit Informationen zur Geschichte und der heutigen Nutzung der Halle. Diese steht beispielhaft für den gelungenen Wandel von einem Industriestandort zu einem vielfältigen, kulturellen Veranstaltungsort. Durch die Verbindung mit der Schwalbe-Arena entstand ein wichtiger Treffpunkt für alle Generationen. Vom Handball über Konzerte bis zu Karneval, Abibällen und Schützenfesten sind die Halle 32 und die Schwalbe-Arena ganzjährig einsetz- und wandelbar.
Aus der Skylounge bot sich den Gymnasiasten ein Blick auf die strategische Lage des Campus der TH Köln. Studierende haben hier nicht nur durch die vielfältige Gastronomie, die Schwalbe-Arena und die Halle 32, sondern auch durch das Kino ein großes kulturelles Angebot. Das Kino wird nicht nur als Freizeitangebot betrachtet, sondern auch von der Hochschule für Vorlesungen genutzt. Studentenwohnheimen zsind fußläufig erreichbar.
Das Forum auf dem Steinmüller-Gelände trägt zur ebenfalls zur Attraktivität der Innenstadt bei. Es bietet ein breites Angebot an Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie.
Kurze Fußwege verbinden das Forum mit dem Stadtzentrum inklusive der Grünflächen und prägen zusätzlich das neue Stadtbild Gummersbach.
„Die Exkursion lehrte uns, dass Investitionen, eine stabile Politik und neue Nutzungskonzepte entscheidend für den Erfolg einer Stadt im Wandel sind. Der Besuch zeigte unseren Kursen darüber hinaus, wie aus Krisen neue Chancen für eine Stadt entstehen können und gab uns einen tieferen Einblick in die Geschichte der Stadt, die wir seit Jahren kennen“, so das Fazit, das Alice Roman von der Exkursion in das Zentrum der Kreisstadt zieht.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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