Stücker freut sich
Auszeichnung für die Parks in der Wiehlaue
- Überzeugte die Jury: die Gestaltung der Wiehlaue mit dem Wiehlpark.
- Foto: Günther Melzer
Wiehl. Bedeutende Anerkennung für die Gestaltung der Parks in der Wiehlaue: Das Projekt „Parkstadt“ ist mit dem NRW-Landschaftsarchitekturpreis ausgezeichnet worden.
Mit dem Preis würdigt der Bund Deutscher Landschaftsarchitektinnen und -architekten NRW herausragende Projekte in verschiedenen Kategorien.
Die Wiehler Anlagen Alter Kurpark und Wiehlpark sind in der Rubrik „Spiel und Bewegung“ prämiert worden. Der Entwurf dazu stammt von Professor Thomas Fenner und seinem Düsseldorfer Planungsbüro „studio grüngrau“. Fenner nahm gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Klaus Brandhuber den Preis bei der offiziellen Preisverleihung auf der Zeche Zollverein in Essen entgegen.
Mit den beiden Planern freut sich Bürgermeister Ulrich Stücker über die angesehene Auszeichnung. „Die Planungen für Kurpark und Wiehlpark sind im Rahmen eines aufwendigen Verfahrens entstanden, zu dem auch eine umfangreiche Bürgerbeteiligung gehört hat“, betont er. „Die fachliche Anerkennung für das Projekt bedeutet eine Wertschätzung für alle Beteiligten – von Rat und Verwaltung über die Planungsbüros bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern.“
Die Fachjury des NRW-Landschaftsarchitekturpreises würdigt in ihrer Begründung den Ansatz der Stadt: „Wiehl verfolgt seine Entwicklung mit einem Wettbewerbsverfahren, das Stadt-
entwicklung und Freiraumplanung als langfristige Perspektive kombiniert betrachtet.“ Das Gesamtkonzept hat überzeugt. „Bei den Projekten in der Wiehlaue ist es gelungen, Städtebau, Erholungsbedürfnis und Ökologie schlüssig zusammenzuführen“, so die Jury weiter. „Das größte Lob aber bedeutet für uns, wie sehr die Menschen Kurpark und Wiehlpark annehmen und wie gern sie dort ihre Freizeit verbringen“, sagt Bürgermeister Ulrich Stücker.
Alle zwei Jahre gibt es den Wettbewerb. In diesem Jahr sind bei 27 eingereichten Arbeiten außer Wiehl Projekte in Lüdenscheid, Witzhelden, Schwerte und Münster prämiert worden. „Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen beispielhaft, wie Landschaftsarchitektur zu Klimaanpassung, ökologischer Revitalisierung und qualitätsvollen öffentlichen Räumen beitragen kann – sowohl in realisierten Pro-
jekten als auch in konzeptionellen Ansätzen“, so der Ausrichter.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |