Waldbröler Weinfest
Da hieß es „Sehr zum Wohl“

Freuten sich auf das Waldbröler Weinfest. Die zahlreichen Helfer, Eckhard Becker und Helmut Rafalski (vorn, 4. u. 5. v. re.)  wünschten allen Gästen ein fröhliches „Zum Wohl!“.                | Foto: Karin Rechenberger
44Bilder
  • Freuten sich auf das Waldbröler Weinfest. Die zahlreichen Helfer, Eckhard Becker und Helmut Rafalski (vorn, 4. u. 5. v. re.) wünschten allen Gästen ein fröhliches „Zum Wohl!“.
  • Foto: Karin Rechenberger

Waldbröl. Das Weinfest in Waldbröl - auf dieses zweitägige Event haben viele Genießer und Genießerinnen aus der Region schon lange gewartet, und bei sommerlichen Temperaturen sprengten die Besucherzahlen bereits am ersten Abend alle Rekorde.

Der Marktplatz wurde gemütlich mit Tischen, Bänken und Pavillons gestaltet und bot den Besuchern eine Vielzahl an Weinen und kulinarischen Köstlichkeiten.

Das Weinfest wurde von „Wir für Waldbröl“, „Marktstadt Waldbröl“ und „Waldbröl erleben“ organisiert und verwandelte den Marktplatz quasi in ein „Winzerdorf“. Die Gäste konnten es kaum erwarten und nahmen schon lange vor dem offiziellen Beginn auf den mit dunkelroten Hussen ausgestatteten Sitzgelegenheiten Platz und genossen einen ersten guten Tropfen.

Die neun deutschen Winzer boten alles an, was das Herz an einem geselligen und weinseligen Abend begehrt. Es gab eine abwechslungsreiche Auswahl an Weinen, die durch leichte italienische, französische und spanische Sommerweine ergänzt wurden. Und… einen Bierstand gab es auch.

Auf der Speisekarte einiger Gastronomen standen klassische und raffinierte Speisen. Angeboten wurden ausgewogene Vorspeisen, Flammkuchen, Grillgerichte, Reibekuchen, Pulled Pork-Sandwiches und einiges mehr. Rund 50 ehrenamtliche Helfer sorgten an beiden Tagen für perfekte Rahmenbedingungen, damit sich die erwarteten 1.500 Besucher wohl fühlen konnten. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Edda und Josef Kluck aus Nümbrecht. „Wir sind immer dabei“, meinte Josef Kluck und fügte schmunzelnd hinzu: „ich bin mit meinen 89 Jahren wahrscheinlich der Älteste hier. Ob, das stimmt bleibt ein Geheimnis.

Ganz gleich, ob Alt oder Jung, gefeiert wurde auf dem Waldbröler Weinfest gemeinsam. „Sehr zum Wohl!“ wünschte der stellvertretende Bürgermeister Helmut Rafalski, als er gegen 19 Uhr sein offizielles Willkommen zum achten Weinfest aussprach. „Das Weinfest ist ein Fest für Jung und Alt“, betonte er und lobte die schon angeregte Atmosphäre auf dem Marktplatz.

Eckhard Becker, Leiter des Organisationsteams, bedankte sich bei den vielen Aktiven und Sponsoren, ohne die das Weinfest nicht möglich gewesen wäre, und „dem lieben Gott für das schöne Wetter“. Besonders erwähnt wurden die Mitglieder der Waldbröler Karnevalsgesellschaft, die unermüdlich leere Gläser, Flaschen und Abfall entsorgten, die sogenannte „Tabula rasa“. Becker lobte das großartige Publikum des Weinfestes und betonte, dass es ein Fest von Waldbrölern für Waldbröler sei.

„Es ist ein leises Fest, ohne Musik“, erläuterte er. Man habe bewusst auf musikalische Unterhaltung verzichtet, um mehr Kommunikation unter den Gästen zu ermöglichen.

Dieses Konzept kann in vollem Umfang als gelungen bezeichnet werden.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Karin Rechenberger aus Morsbach

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.