Stadt kauft modernes Rettungsfahrzeug
Beste Technik für den Notfall

Ein Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache (l.) erklärt Bürgermeister Alexander Biber und dem Beigeordneten Horst Wende (v.r.) die Funktionsweise der elektrohydraulischen Fahrtrage.
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  • Ein Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache (l.) erklärt Bürgermeister Alexander Biber und dem Beigeordneten Horst Wende (v.r.) die Funktionsweise der elektrohydraulischen Fahrtrage.
  • Foto: Feuerwehr Troisdorf

Troisdorf (den). Die Feuerwehr der Stadt Troisdorf erhielt jetzt einen neuen, mit modernster Technik ausgestatteten Rettungswagen (RTW). In einer kleinen Feierstunde übergab Bürgermeister Alexander Biber symbolisch den Schlüssel an den Leiter der Feuerwehr, Stefan Gandelau, und seinen Stellvertreter und Leiter der Wache, Oberbrandrat Lars Gödel.

Der Kofferaufbau des alten Rettungswagens war acht Jahre alt. Rund 500.000 Kilometer ist er unterwegs gewesen, hat auf zwei Fahrgestellen aufgesessen. Diese Fahrgestelle werden nach vier Jahren ausgewechselt. Doch jetzt war es an der Zeit, den kompletten RTW auszutauschen.

Das auffälligste Novum - und bis heute einmalig im Rhein-Sieg-Kreis - ist eine „Elektrohydraulische Fahrtrage mit adaptiver Beladeeinheit“. Das System besteht aus einer Beladeeinheit, einem Fahrgerät sowie einer Krankentrage mit integrierter Stuhlfunktion, das alleine schon mit 40.000 Euro zu Buche schlägt. Weitere Besonderheiten sind eine 360°Grad-Außenkameraanlage, eine Kamera im Pa-tientenraum und ein Tragestuhl mit Treppengleitsystem.

Zur Erstversorgung außerhalb des Fahrzeuges sind Notfallrucksack, Defibrillator, Absaugpumpe und die Sauerstoffeinheit in einem von außen zugänglichem Fach untergebracht. Das Licht ist komplett auf LED-Technik umgestellt.

Die Feuerwehr Troisdorf wartete bereits seit Mai des vergangenen Jahres auf diese Auslieferung. In den nächsten Monaten werden zwei weitere alte durch neue Rettungswagen ersetzt, die gleich ausgestattet sind.

Die Anschaffungskosten liegen bei 245.000 Euro, wobei der Kofferaufbau und die Einrichtung mit 150.000 Euro den größten Anteil der Gesamtsumme ausmachen. Der RTW ist so konzipiert, dass dieses Fahrgestell in vier Jahren, dann vermutlich mit 250.000 Kilometern Laufleistung, wieder ausgetauscht wird.

Ein Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache (l.) erklärt Bürgermeister Alexander Biber und dem Beigeordneten Horst Wende (v.r.) die Funktionsweise der elektrohydraulischen Fahrtrage.
Der RTW mit neuer elektrohydraulischer Fahrtrage.
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RAG - Redaktion

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