Wandteppich erinnert an Fluhilfe
Ein Stück bleibt in Heimerzheim
- Mit der Übergabe des Wandteppichs verabschiedete sich das Team der Diakonie Fluthilfe von Heimerzheim. Das Gemeinschaftswerk, entstanden beim Dorffest, erinnert im Alten Kloster künftig an die Unterstützung nach der Flut und an zahlreiche gemeinsame Aktionen im Ort.
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Heimerzheim (red). Mit dem Ende ihres Engagements in Heimerzheim hat die Diakonie Fluthilfe ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit hinterlassen. In einer kleinen Feierstunde im Alten Kloster übergab das Team um Elke Feuser-Kohler, Nadine Schuster und Klaus-Peter Waltersbacher einen Wandteppich an den Ortsausschuss für Heimat- und Kulturpflege Heimerzheim e. V. Der textile Wandbehang soll künftig an die gemeinsame Arbeit nach der Flutkatastrophe erinnern.
„Und ein Stück von Dir bleibt hier“, sagte die Vorsitzende des Ortsausschusses, Angelika Neubauer, zur Begrüßung der Gäste. Der Wandteppich war während des Dorffestes entstanden, an dem sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher beteiligten. Er greift Motive und Besonderheiten des Ortes auf und schlägt zugleich den Bogen zu rund 950 Jahren Ortsgeschichte.
Nach der Flut im Juli 2021 war die Diakonie Fluthilfe über Jahre hinweg eine feste Anlaufstelle in Heimerzheim. Die Helferinnen und Helfer unterstützten bei Förderanträgen, boten Beratung in unterschiedlichen Lebenslagen an und entwickelten gemeinsam mit den Menschen vor Ort neue Angebote. Die Räume in der Kirchstraße wurden im Laufe der Zeit zu einem Treffpunkt für Workshops, Nachbarschaftsaktionen, Erste-Hilfe-Kurse oder IT-Angebote.
Auch an gemeinschaftliche Aktionen im Dorf erinnerte Neubauer, etwa an die Teilnahme am „Leuchtenden Adventskalender“, bei dem die Diakonie mit einer gestalteten Fensterfront Akzente setzte. Viele dieser Aktivitäten seien über die eigentliche Fluthilfe hinausgewachsen und hätten das Miteinander im Ort gestärkt.
Da die dringendsten Aufgaben inzwischen abgeschlossen sind, beendet die Diakonie Fluthilfe nun ihre Arbeit in Heimerzheim. Der Wandteppich erhält im Gruppenraum des Alten Klosters einen festen Platz und soll dort an die Jahre der Unterstützung erinnern. Im Beisein mehrerer Wegbegleiter wurde das Gemeinschaftswerk der Öffentlichkeit vorgestellt – verbunden mit dem Dank des Ortsausschusses für die vielfältige Hilfe und den Impuls zur Selbsthilfe.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |