Köpfüber in die Weltspitze
Nächster Höhepunkt soll Los Angeles werden
- Stolz und glücklich präsentiert Tim Axer seine Bromnzemedaille.
- Foto: Luca Uloth_adh
Erftstadt/Berlin (dru). Der 18-jährige Wasserspringer Tim Axer aus Erftstadt-Gymnich hat bei den World University Games für Furore gesorgt. Der Bundeskaderathlet des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) beeindruckte mit starken Leistungen in allen Disziplinen und brachte eine Bronzemedaille mit nach Hause.
Die World University Games 2025 werden in der Metropolregion Rhein-Ruhr ausgetragen – einer der Austragungsorte ist die Schwimm- und Sprunghalle im Berliner Europasportpark, wo die Wettkämpfe im Wasserspringen stattfanden. Axer trat für den DSV in den Wettbewerben vom 1- und 3-Meter-Brett sowie im 3-Meter-Synchronspringen an.
Bereits am ersten Wettkampftag gelang dem Athleten des SV Neptun Aachen der Einzug ins Finale vom 3-Meter-Brett. Gegen internationale Top-Konkurrenz, darunter Olympiateilnehmer und frühere Gewinner der Universiade, setzte er sich als zehntbester Springer und zweitbester Deutscher durch. Im Finale steigerte er sich nochmals und erkämpfte einen hervorragenden fünften Platz – verbunden mit persönlicher Bestleistung.
Nur wenige Tage später folgte der nächste Coup: Im 1-Meter-Wettbewerb übertraf Axer erneut die Erwartungen. Als einziger Deutscher erreichte er das Finale und sicherte sich nach einer überzeugenden Serie den dritten Platz hinter zwei chinesischen Athleten. Die Bronzemedaille krönte seine bislang erfolgreichste internationale Meisterschaft.
Zum Abschluss der Wettbewerbe sprang Axer gemeinsam mit seinem Rostocker Partner im 3-Meter-Synchron. Bis zur letzten Runde lag das Duo auf Podiumskurs, musste sich jedoch denkbar knapp den koreanischen Springern geschlagen geben und belegte Rang vier.
Für die starken Auftritte gab es nicht nur Anerkennung aus dem Sportumfeld. Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst gratulierte dem Nachwuchstalent umgehend zu den Erfolgen. Mit den herausragenden Ergebnissen in Berlin hat Tim Axer einmal mehr gezeigt, dass sein Weg in Richtung Olympia 2028 führt.
Redakteur/in:Ulf-Stefan Dahmen |
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