Für den Erhalt und die Pflege älterer Gebäude
Nachhaltig auf lange Sicht

Der Umbau eines Pferdestalls in ein Wohngebäude zeigt, wie viel Charme in historischen Gebäuden stecken kann. Foto: DJD/Brillux
  • Der Umbau eines Pferdestalls in ein Wohngebäude zeigt, wie viel Charme in historischen Gebäuden stecken kann. Foto: DJD/Brillux
  • hochgeladen von Angelika Koenig

(djd). Am nachhaltigsten dürfte das Wohnhaus sein, das gar nicht erst gebaut werden muss – weil es schon seit Jahrzehnten steht. Wenn es um Aspekte wie Ressourcenschonung und Energieeffizienz geht, liegt es auf der Hand, in langen Zeiträumen zu denken. Denn wer ein historisches Gebäude saniert, nutzt das weiter, was bereits vor langem produziert wurde: Ziegel, Mörtel, Holzbalken. Kein neues Material muss hergestellt, kein Kohlendioxid für Rohstoffgewinnung und Transport aufgewendet werden. Fachleute nennen das Grau-Energie. Dieser Begriff bezeichnet die Energie, die bereits in einem Gebäude und dessen Herstellung steckt, noch bevor der erste Bewohner einzieht.
Ein Zuhause mit Geschichte
Mit dem Erhalt und der Pflege von Altbauten verbindet sich ein erhebliches Einsparpotenzial in ökologischer und meist auch finanzieller Hinsicht. Gleichzeitig strahlen Häuser mit Vergangenheit viel Charme aus und bieten individuellen Wohnkomfort. Ein treffendes Beispiel dafür gibt ein Bauernhof in Münster, dessen Geschichte bis ins Jahr 900 zurückreicht. Durch den Umbau eines ehemaligen Pferdestalls, der heute unter Denkmalschutz steht, ist hier ein unverwechselbares Zuhause entstanden. Das geht allerdings nur, wenn Handwerker mit viel Erfahrung und Fachwissen involviert sind. Denn historische Fassaden können empfindlich auf ungeeignete Materialien reagieren, bis hin zu Feuchtigkeitsproblemen oder Schäden an der Bausubstanz. Diffusionsoffene Silikat- und Kalksysteme etwa von Brillux hingegen verbinden Wohngesundheit mit dem Erhalt der Bausubstanz. Eine möglichst lange Lebensdauer als Kriterium für Nachhaltigkeit trifft ebenso auf das Naturmaterial Holz zu. Fassadenelemente, Fensterrahmen oder sichtbare Konstruktionshölzer benötigen einen regelmäßigen Oberflächenschutz, um allen Natureinflüssen wie Regen oder UV-Strahlung standhalten zu können und nicht vorzeitig zu altern.
Emissionsarm und nachhaltig
Nachhaltigkeit endet jedoch keineswegs außen. Bei der Innengestaltung achten viele Hauseigentümer heute bewusst auf möglichst emissionsarme Produkte. Konservierungsmittelfreie Innenfarben wie das Vita-Sortiment, Produkte mit zertifizierten Umweltlabels oder mit Bindemitteln aus nachhaltigen Rohstoffen werden diesem Anspruch gerecht. Zudem sind mittlerweile etwa alle Innenfarben von Brillux konservierungsmittelfrei. Mehr Informationen und eine individuelle Beratung gibt es im Fachhandwerk, Ansprechpartner vor Ort lassen sich unter www.brillux.de/zuhause finden. Die Fachleute bringen Nachhaltigkeit und Qualität auf einen Nenner, damit Gebäude mit Geschichte auch noch viel Zukunft vor sich haben.

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RAG - Redaktion

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