Percussion-Projekt
Musikprojekt der GGS Konrad-Adenauer-Straße gewinnt Ehrenamstpreis

Machen gemeinsam Musik (v.l.): Instrumentalpädagoge Sebastian Gokus, die Lehrerinnen Kristina Büth und Helena Mörsdorf sowie Beate Noll, Leiterin des Sozialen Dienstes im Johanniter-Haus.
  • Machen gemeinsam Musik (v.l.): Instrumentalpädagoge Sebastian Gokus, die Lehrerinnen Kristina Büth und Helena Mörsdorf sowie Beate Noll, Leiterin des Sozialen Dienstes im Johanniter-Haus.
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Finkenberg - (kg). Vor dem ersten Besuch seien die Kinder noch sehr ruhig. Sie
würden etwas Zeit benötigen, um aufzutauen, schildert Kristina
Büth, die Lehrerin der bisherigen Klasse 4b der
Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Konrad-Adenauer-Straße. Das
Percussion-Projekt sei Teil des Unterrichts geworden, der Besuch im
benachbarten Johanniter-Haus darin integriert. „Für die Senioren
ist das absolut belebend“, freut sich Beate Noll, die im
Johanniter-Haus den sozialen Dienst leitet.

Instrumentalpädagogik-Student Sebastian Gokus und Büth basteln mit
den Kindern Instrumente oder zeigen ihnen, wie man darauf spielen
kann. Mit Regenmachern, Cabasas, Trommeln und einem Waldteufel, mit
dem man ein froschähnliches Türknarrgeräusch erzeugen kann,
besuchen sie mit den Kids die Senioren, bilden im Saal einen Kreis und
musizieren.

Gokusr berichtet von einem Warmup, von Body-Percussion und
Tanzbewegungen, mit denen er die Zeit gestaltet und dabei auf Kinder
und Senioren eingeht, und dass er sich nach ihren Möglichkeiten und
Fähigkeiten orientiert. Büth, Gokus und Noll erzählen, dass das
Percussion-Projekt sehr wichtig sei. Das Projekt würde die Beziehung
und das Verständnis von Jung und Alt stärken. 80 Prozent der etwas
mehr als 100 Bewohner des Seniorenhauses hätten eine Demenz. Das
Percussion-Projekt ist nun Preisträger des diesjährigen
Ehrenamtspreises der Stadt geworden. Helene Mörsdorf, die künftige
Lehrerin der 4b, wird das Projekt gemeinsam mit Gokus fortführen.
Eine ehemalige Lehrerin der GGS Konrad-Adenauer-Straße hatte 2010 die
Idee zu dem Projekt entwickelt. Zuerst durch Sozialraummittel
ermöglicht, unterstützt seitdem „Wir Helfen“. Die Idee ist so
weitreichend, dass ehemalige Grundschüler im Seniorenheim inzwischen
einen Berufserkundungstag durchführen.

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RAG - Redaktion

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