Nubbel aus der Asche
In Porz wurde die Session eingeläutet

Das designierte Porzer Dreigestirn 2022 durfte bei der Sessionseröffnung natürlich nicht fehlen.
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Porz - (sr). Die meisten Besucher kamen mit gemischten Gefühlen zur
Sessionseröffnung in die Porzer Fußgängerzone. Die steigenden
Infektionszahlen ließen nichts Gutes erahnen. Viele mieden die
Innenstadt, um lieber mit 2G in Porz etwas beschaulicher in die
Session zu starten. Vielleicht war es deshalb voller als früher und
das Publikum jünger als sonst, denn im Gegensatz zu Weiberfastnacht
wurde der 11.11. traditionell in den Vororten kaum draußen gefeiert.

Die Porzer genossen die paar Stunden in eisiger Kälte und unter
strahlendem Himmel. Schließlich konnte niemand sagen, ob das bald
wieder verboten ist. Für das designierte Porzer Dreigestirn 2022 war
es ein schöner Auftritt, so auch für das designierte Porzer
Kinderdreigestirn 2022. 

Für die Porzer Nubbele, die den Tag zusammen mit dem Festausschuss
Porzer Karneval (FAS) organisierten, soll es ein Karneval wie "Phönix
aus der Asche werden". Entsprechend steigt auf ihrem Sessionsorden ein
geflügelter Nubbel aus der Asche. 

Eröffnet wurde die Session von FAS-Präsident Stephan Demmer,
Nubbel-Präsident Markus Galle und Bezirksbürgermeisterin Sabine
Stiller. 

Die designierten Tollitäten Prinz Markus II. (Lüsgen), Jungfrau
Johanna (Langel) und Bauer André (Urban) gaben bekannt, dass sie das
Porzer Projekt "Löwenherz" unterstützen werden. "Löwenherz" hilft
mit Projekten und Aktionen, Fördervereinen und anderen Institutionen,
die sich für das Wohl schwer erkrankter Kinder einsetzen. Durch Geld-
und Sachspenden werden Wünsche erfüllt, notwendige Anschaffungen und
unterstützende Maßnahmen ermöglicht. Während der Pandemie
gründeten Vanessa Fuchs und Marvin Kurz den Verein. Für die
Vorstellung des Projektes tauschte das designierte Dreigestirn, das
den Rezags entsprang, die grünen Pappnasen kurzfristig gegen blaue.

Der Nubbel, der aus der Asche zurück nach Porz kam, wurde von
Bürgeramtsleiter Karl-Heinz Merfeld höchstpersönlich eingefangen
und auf die Bühne gestellt. 

Nun hoffen alle darauf, dass es eine halbwegs normale Session geben
wird, mit Sitzungen und Straßenkarneval. Die Jecken sind gut
durchgeimpft, da scheinen sich die meisten Vereinsvorsitzenden sicher.

Redakteur:

Sabine Robels aus Köln

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