Flächenplan und Brache
Frei- und Brachflächen im Visier

Die Lokalpolitiker haben das frühere Dielektra-Areal als einen der Standorte für einen möglichen Verbleib des Berufskollegs in Porz im Visier. Bisher sehen Pläne den Umzug nach Deutz zum TH-Campus vor.
  • Die Lokalpolitiker haben das frühere Dielektra-Areal als einen der Standorte für einen möglichen Verbleib des Berufskollegs in Porz im Visier. Bisher sehen Pläne den Umzug nach Deutz zum TH-Campus vor.
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Porz - (kg) Mit großem Interesse verfolgten Berufskolleg-Schulleiter Hermann
Wilkens und Alt-Bezirksbürgermeister Willi Stadoll (SPD), der
zugleich Vorsitzender des Fördervereins des Berufskollegs Porz ist,
einen Antrag den die CDU mit den Grünen und der FDP eingereicht
hatte. CDU-Fraktionsvorsitzender Werner Marx schilderte in der
Bezirksvertretung (BV) Porz, dass man das Berufskolleg in Porz
behalten, und ihm neue Gebäude geben wolle. Eine Fläche könne auf
dem Gelände der ehemaligen Dielektra, oder im Areal der Vegla liegen,
so Marx.

Dr. Simon Bujanowski, Fraktionsvorsitzender der SPD, sah das kritisch:
„Bei der Dielektra und der Vegla handelt es sich um
Industrieflächen, da muss der Flächennutzungsplan und der
Bebauungsplan abgeändert werden“. Zudem habe die Verlegung des
Berufskolleg mehrere Hintergründe, unter anderem Synergien im
TH-Bereich zu schaffen. Marx meinte, dass die Flächen zwar für
Industrie ausgewiesen seien, aber ob sie auch als solche gehandelt
werden würden, bezweifele er. Zudem seien die Pläne „nicht von
Gottes Hand geschaffen“, man könne sie „immer noch ändern“.

Dieter Redlin, Fraktionsvorsitzender der Grünen, erklärte, dass die
Gebäude seit langem grundsaniert werden müssten, und die
Landeregierung in den vergangenen Jahren mehrfach gewechselt habe. Es
gebe „seit 19 Jahren ständige Streitigkeiten: kommt es weg, oder
nicht!?“.

Bezirksbürgermeister Henk van Benthem stellte den Antrag von CDU,
Grünen und FDP zur Abstimmung. Gegen die Stimmen von SPD und Karl
Eberle, dem Einzelvertreter der Linken, wurde das Vorhaben an die
Verwaltung gereicht. Eine identisches Abstimmungsergebnis gab es zum
„Vegla-“Antrag von CDU, Grünen und FDP. Hier soll ein Konzept
für die Nutzung des Geländes hinsichtlich Wohnen, Gewerbe und
öffentliche Einrichtungen erarbeitet werden. Städtebau-Master
Christoph Hülsebusch vom Stadtplanungsamt merkte an, dass
Bildungseinrichtungen zulässig wären, und es sich zum Beispiel beim
Dielektra-Gelände um eine private Liegenschaft handele.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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