Apfelbaum und Lauflegende
Auf Gut Leidenhausen ist immer was los

Damit der junge Baum festgebunden werden kann, mussten starke Männer ran, um zunächst den Pfahl in den Boden zu rammen. | Foto: Robels
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  • Damit der junge Baum festgebunden werden kann, mussten starke Männer ran, um zunächst den Pfahl in den Boden zu rammen.
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Eil - (sr) Wo können sich Kölner am Wochenende zu Coronazeiten die Zeit
vertreiben? Natürlich in den Wäldern in und um die Stadt herum. So
ist auch Gut Leidenhausen als Portal in die Wahner Heide ein beliebtes
Ziel.

Im Innenhof gibt es unter anderem sehr leckeren Kuchen, Glühwein,
Kinderpunsch und Pommes. Größere Sitzflächen, auf denen sich die
Passanten niederlassen könnten, sind mit Bäumen blockiert. So wird
es zwar auf dem Weg vom Parkplatz zum Gut sowie auf dem Spielplatz
schon einmal etwas voll, aber wer sich ein wenig abseits aufhält,
kann ganz pandemiekonform das Gekaufte genießen.

Und zu bieten hat das Gut Einiges. Da gibt es unter anderem die
Streuobstwiese. Zu ernten gibt es natürlich im Winter nichts, aber
die Besucher können sich über selten gewordene Obstsorten
informieren. Zuletzt wurde ein Malus (Apfelbaum) Tannenkrüger
gepflanzt. Diese Obstsorte wurde 1905 aus der Goldparmäne, einer der
ältesten und kaum noch verbreiteten Apfelsorten der Welt, gezogen.
Der Tannenkrüger kann meist im Oktober geerntet werden und gilt als
ausgezeichneter Backapfel.

Gestiftet wurde die robuste Sorte vom LSV (Lauf- und Sportverein
Porz). Lauflegende Helmut Urbach pflanzte den Baum zusammen mit
einigen Helfern höchstpersönlich in die kalte Erde. Peter
Müllejans, Vorsitzender des Freundeskreises Haus des Waldes, lobte
die enge und gute Zusammenarbeit zwischen dem LSV und der
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V., die seit vier Jahren
bestehe. „Die Baumpflanzung steht aber auch für den Sport in der
Natur und eine gute Ernährung, die für das Wohlbefinden und die
Gesundheit des Menschen von großer Bedeutung sind“, so Helmut
Urbach und Peter Müllejans.

Doch die Läufer pflanzten nicht nur einen Baum, sondern brachten auch
gleich noch einen Spendenscheck über 4.000 Euro für das Haus des
Waldes mit.

Redakteur/in:

Sabine Robels aus Köln

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