Kirchengemeinde Drespe
Pfarrer Achim Schneider hört nach 32 Jahren auf

Pfarrer Achim Schneider. | Foto: Kirchenkreis An der Agger/
Vera Marzinski
  • Pfarrer Achim Schneider.
  • Foto: Kirchenkreis An der Agger/ Vera Marzinski

Oberberg. 32 Jahre Gemeindepfarrer und 18 Jahre Mitglied im Kreissynodalvorstand: Der Kirchenkreis An der Agger hat Pfarrer Achim Schneider viel zu verdanken.

Zum Eintritt in den Ruhestand verabschiedete die Kirchengemeinde Marienhagen-Drespe ihren Pfarrer Achim Schneider mit viel Musik, einem kleinen Empfang und persönlichen Begegnungen. „Laudato si, o mi signore“ („Sei gelobt, mein Herr“) sangen die Kinder im Kindergarten „Unterm Schirm“ in einem Video für Schneider – und erzählten, was sie alles so toll fanden mit und an ihm.

Fast 33 Jahre wirkte er in der Kirchengemeinde Drespe - zunächst 1992 ab Sommer wenige Monate im Vertretungsdienst, im Dezember wurde er offiziell in die dortige Pfarrstelle eingeführt. Die Kinder der Kita lagen Achim Schneider besonders am Herzen; bereits 1993 setzte er sich für die Einrichtung des Kindergartens in Drespe ein.

Nicht nur in der Gemeinde, die 2018 mit der Nachbarkirchengemeinde Marienhagen fusionierte, brachte er sich mit Herz und Glauben ein, sondern auch 18 Jahre als Mitglied im Kreissynodalvorstand (KSV) als stellvertretender Skriba.

Musikalisch umrahmt wurde der Entpflichtungsgottesdienst vom Posaunenchor und dem „Gospelchor Marienhagen-Drespe“, nach dem Empfang von der Jugendband „A-light“.

Sowohl Bürgermeister Rüdiger Gennies aus Reichshof als auch Bürgermeister Ulrich Stücker aus Wiehl waren gekommen, denn die Gemeinde befindet sich auf beiden Stadt- beziehungsweise Gemeindegebieten. Zudem begrüßte Stücker die Familie Schneider als Wiehler Neubürger, denn sie zieht nach Marienhagen.

„Glaube überspringt Grenzen“, sagte Pfarrer Achim Schneider.

An so einem Verabschiedungstag schwinge Dank und Hoffnung, Trauer und Freude mit, so Superintendent Michael Braun. „Eine Ära geht heut zu Ende. Das war eine gute Zeit, in der du so viel mit uns geteilt hast an Offenheit, Freundlichkeit und vor allem an Glauben.“

Achim Schneider habe seine Leidenschaft für den CVJM und den Sport mit in die Gemeinde gebracht und mit so unterschiedlichen Leidenschaften in der Gemeinde und im Kirchenkreis An der Agger gelebt und gewirkt. So wie beispielsweise mit der Kindertagesstättenarbeit und dem Bauwesen - bis zum Schluss habe er sich für die neuen Glocken in Marienhagen und die Nachwuchsausbildung bei den Erzieherinnen eingesetzt.

Und auch im Ruhestand wolle er für Vertretungsdienste zur Verfügung stehen, denn er habe sich immer über diese Art der Unterstützung gefreut, und das möchte er nun zurückgeben, so Schneider.

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RAG - Redaktion

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