Lossjonn und Hannes Wader
Heute hier, morgen dort - Lossjonns kölsche Version

Lossjonn: Christoph Rüßmann, Markus Remmel, Stefan Frösler(v.l.).  | Foto: Marcel Fuderholz
  • Lossjonn: Christoph Rüßmann, Markus Remmel, Stefan Frösler(v.l.).
  • Foto: Marcel Fuderholz

Oberberg. Anlässlich des 84. Geburtstags von Liedermacher Hannes Wader veröffentlicht die Engelskirchener Band Lossjonn am 26. Juni  eine kölsche Neuinterpretation seines Klassikers „Heute hier, morgen dort“. Mit der Veröffentlichung würdigt die Band einen der bekanntesten deutschsprachigen Songs der vergangenen Jahrzehnte und verleiht ihm zugleich eine ganz eigene regionale Note.

Das Lied erschien 1972 auf Waders Album „7 Lieder“; die Melodie stammt vom US-Amerikanischen Musiker Gary Boldstad, der Text von Hannes Wader.

„Heute hier, morgen dort“ wurde zu einer Art modernem Volkslied, dessen Titel darüber hinaus ein „geflügeltes Wort“ der deutschen Alltagssprache geworden ist. Das Lied beschreibt das Lebensgefühl eines Menschen, der immer unterwegs ist, nie nach „Gestern und Morgen“ fragt, aber gelegentlich deswegen „schwere Träume“ hat. Ein Gefühl, das auch die Musiker von Lossjonn bestens kennen, wenn sie mit ihrer Band und Crew im Karneval von Auftritt zu Auftritt ziehen.

Genau so wie Hannes Wader jedes seiner Konzerte mit „Heute hier, morgen dort“ begonnen hat, eröffnet auch Lossjonn das Set sehr gerne mit dem Klassiker.

„Da startet der Abend direkt mit guter Laune“, so Stefan Frösler. Live spielt Lossjonn das Lied schon seit der Bandgründung 2021, jedoch noch in Teilen auf Hochdeutsch. Für die aktuelle Veröffentlichung wurde der Text mit Genehmigung von Hannes Wader vollständig ins Kölsche übertragen. Bewusst unverändert blieb lediglich die bekannte erste Zeile „Heute hier, morgen dort“.

Die Aufnahmen fanden im Tonstudio von Olli Nohl in Reichshof-Berghausen statt. „In einer Atmosspähre, wie in unserem eigenen Wohnzimmer“, so Sänger Markus Remmel, „haben wir dort den Song mit viel Spaß aufgenommen“. Die Produktion übernahmen Christoph Rüßmann und Olli Nohl, die sämtliche Veröffentlichungen von Lossjonn gemeinsam produziert haben.

Am Bass wurde das Trio von Martin Grund verstärkt, der mittlerweile als Live-Bassist bei fast allen Auftritten von Lossjonn dabei ist.

Mit ihrer Interpretation schlägt Lossjonn eine Brücke zwischen einem zeitlosen Klassiker deutscher Liedermacherkunst und der lebendigen kölschen Musiktradition. Die Band verbindet dabei Respekt vor dem Original mit einer authentischen, regional geprägten Neuinterpretation, die den Charakter des Liedes bewahrt und gleichzeitig neue Akzente setzt.

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RAG - Redaktion

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