Rettungsdienst eu eingekleidet
Aus Orange wird NEONGELB
- Rettungsdienst in der neuen Einsatzkleidung.
- Foto: OBK
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Oberberg
. Jahrzehnte prägte die orangefarbene Einsatzkleidung das Erscheinungsbild des Rettungsdienstes im Oberbergischen Kreis. Am 1. September beginnt eine neue Ära: Der Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises führt eine neue Einsatzkleidung für seine über 400 Mitarbeitenden ein. Neben zahlreichen funktionalen und ergono-
mischen Verbesserungen fällt vor allem die Farbe ins Auge: Aus Orange wird Neongelb.
Der Farbwechsel ist weit mehr als eine optische Veränderung. Die zunehmende Bedeutung der Warnfarbe Neongelb im Einsatzdienst ist unter Sicherheitsaspekten ausschlaggebend. „Unsere Einsatzkräfte arbeiten nicht nur in Wohnungen und öffentlichen Gebäuden, sondern sind bei Notfällen auch im Freien und unter schwierigen Witterungs- und Sichtverhältnissen im Einsatz. Gerade dort ist eine möglichst gute Sichtbarkeit entscheidend“, erklärt Robin Hagen, Projektleiter bei der Beschaffung der Einsatzkleidung.
Bereits vor einigen Jahren wurden die Rettungsfahrzeuge des Oberbergischen Kreises mit auffälligen neongelben Warnmarkierungen am Heck ausgestattet. Im vergangenen Jahr folgte ein vollständig überarbeitetes Fuhrparkdesign, das ebenfalls verstärkt auf neongelbe Elemente setzt. Die neue Einsatzkleidung bildet nun den nächsten Schritt.
„Unsere mehr als 400 Mitarbeitenden rücken jährlich zu über 50.000 Einsätzen aus. Bei dieser anspruchsvollen Arbeit hat die Sicherheit unserer Einsatzkräfte für uns höchste Priorität. Mit der neuen Einsatzkleidung schaffen wir eine weitere wichtige Voraussetzung dafür, dass unsere Mitarbeitenden auch unter schwierigen Einsatzbedingungen möglichst gut sichtbar und geschützt sind“, so Ralf Schmallenbach, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales des Kreises.
Neben der auffälligen Farbgebung wurde bei der Entwicklung der neuen Kleidung besonderer Wert auf Funktionalität und Tragekomfort gelegt. Atmungsaktive Materialien sollen auch bei unterschiedlichen Wetter- und Einsatzbedingungen für ein angenehmes Tragegefühl sorgen. Die Hosen verfügen zudem über integrierte Kniepolster, die insbesondere bei Tätigkeiten in kniender Position für eine Entlastung sorgen. Anzahl, Größe und Positionierung der Taschen wurden so gewählt, dass häufig benötigte Ausrüstung schnell und möglichst unkompliziert erreichbar ist. Damit verbindet die neue Einsatzkleidung ein modernes Erscheinungsbild mit konkreten Verbesserungen für den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte. Die neue Kleidung wurde auf die spezifischen Anforderungen des Rettungsdienstes abgestimmt. Die Mitarbeitenden wurden in den Planungsprozess eingebunden, unter anderem durch einen Tragetest verschiedener Bekleidungsmodelle.
Am 1. September wird die neue Einsatzkleidung auf allen Rettungswachen des Oberbergischen Kreises eingeführt. Für die Bevölkerung bedeutet dies zunächst eine ungewohnte Veränderung des bekannten Erscheinungsbildes. An der eigentlichen Aufgabe der Rettungskräfte ändert sich jedoch nichts: Auch künftig steht der Rettungsdienst rund um die Uhr bereit, Menschen in Not schnell und professionell zu helfen.
Redakteur/in:Beate Pack aus Oberberg |