Vorstandswechsel
Amtsantritt mit Respekt
- Vorständin Sylvia Streb (l.), die ausgeschiedene Vorständin Alwine Pfefferle (M.) und Vorstandsvorsitzende Evelyn Timm vom AWO-Kreisverband Rhein-Oberberg.
- Foto: AWO Rhein-Oberberg/Sabine Eisenhauer
Oberberg. „Die Aufgabe im Vorstand übernehme ich mit großem Respekt und sehr viel Freude“, sagt Sylvia Streb. Sie ist neu im Vorstand des AWO-Kreisverbandes Rhein-Oberberg und folgt damit auf Alwine Pfefferle, die in den Ruhestand wechselte.
Den AWO-Kreisverband mit seinen 15 Ortsvereinen, 45 Kindertagesstätten, zwei Seniorenheimen, einer ambulanten Pflege, drei Beratungsstellen, drei Jugendzentren und einer Jugendwerkstatt mit Jugendsozialarbeit leitet Sylvia Streb nun gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden Evelyn Timm.
Seit 15 Jahren arbeitet Sylvia Streb im AWO-Kreisverband Rhein-Oberberg. Sie begann als Mitarbeiterin der AWO-Kita Christa-Hasenclever in Gummersbach, später leitete sie diese Einrichtung. Die Stelle als Fachberatung der oberbergischen AWO-Kitas übernahm sie 2019.
Bei der Arbeit im Kreisverband sieht sich Sylvia Streb gemeinsam mit allen Verantwortlichen vor neue Herausforderungen gestellt: „Die Finanzierung der sozialen Angebote wird zu einer immer größeren Aufgabe, zudem verändern sich gesellschaftliche Zusammenhänge.“ So löse sich der Konsens über gemeinsame Werte immer mehr auf, dafür rücke die Individualisierung zunehmend in den Vordergrund. Eines ihrer Ziele für die Arbeit im Vorstand sieht Sylvia Streb daher darin, den AWO-Kitas gemeinsam mit deren Teams ein erkennbares Profil zu geben.
Sylvia Streb ist staatlich anerkannte Erzieherin, Fachwirtin für Erziehungswesen und hat einen Bachelor in „Pädagogik der frühen Kindheit“.
Berufsbegleitend hat Streb den Master-Studiengang „Sozialmanagement“ an der FH Münster absolviert.
Ihre Vorgängerin Alwine Pfefferle war 19 Jahre lang beim AWO-Bezirksverband tätig, 2013 wechselte sie als Geschäftsbereichsleiterin für Kinder, Jugend, Familie und Beratungsdienstdienste in den AWO-Kreisverband Rhein-Oberberg. 2021 wurde sie stellvertretende Geschäfts-
führerin, mit der Umstrukturierung im Jahr 2024 Vorständin.
„Alwine Pfefferle hat den Kreisverband mit großem Fachwissen und sehr viel Feingefühl geleitet und geprägt“, würdigt ihr Wirken Ralph Kühr, Vorsitzender des Präsidialausschusses des AWO-Kreisverbands. Ruhig und souverän und immer ein offenes Ohr: So habe sie Alwine Pfefferle als Vorgesetzte erlebt, sagt Nachfolgerin Sylvia Streb.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |