Verabschiedung
Dank für 17 Jahre Seelsorge

In der vollbesetzen Pfarrkirche in Meckenheim wurde der Abschiedsgottesdienst für Franz-Josef Steffl gefeiert. | Foto: Privat
  • In der vollbesetzen Pfarrkirche in Meckenheim wurde der Abschiedsgottesdienst für Franz-Josef Steffl gefeiert.
  • Foto: Privat

Meckenheim (red). Mit einem bewegenden Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ist Pfarrer Franz-Josef Steffl am Fest der Heiligen Familie nach 17 Jahren seelsorglichen Wirkens in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt – auffallend viele junge Menschen nahmen an der Feier teil, ein sichtbares Zeichen für ein zentrales Anliegen des scheidenden Pfarrvikars: die Jugendpastoral.

Über viele Jahre prägte Steffl das Gemeindeleben insbesondere durch seine Arbeit mit Messdienerinnen und Messdienern, im Jugendarbeitskreis, bei Ferienfreizeiten sowie in der Firmvorbereitung. Auch in der Pfarrgemeinde St. Marien Wachtberg war er mehr als zwei Jahre seelsorglich tätig. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu einem Empfang in den Pfarrsaal ein, bei dem zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter persönlich Abschied nahmen – darunter auch Bürgermeister Sven Schnieber.

In seiner Dankesansprache würdigte der leitende Pfarrer der Pastoralen Einheit Meckenheim und Wachtberg, Michael Maxeiner, vor allem die menschliche Nähe Steffls: „Du hast dir für die Menschen Zeit genommen, Anteil genommen und vieles mitgetragen. Du hast ein gutes und großes Herz für die Menschen.“ Mit Blick auf die Jugendarbeit betonte er: „Du hast jungen Menschen gezeigt, dass Glaube trägt und vor allem Freude macht.“

Auch Gemeindereferentin Annette Daniel fand persönliche Worte: Man verabschiede sich „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Steffl werde fehlen – „als Kollege, als Mensch und gute Seele unseres Teams“. Der Geehrte selbst zeigte sich sichtlich bewegt von der großen Beteiligung. Besonders dankbar sei er für das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, das ihm die gewachsene Verbundenheit der Gemeinde gezeigt habe. In seiner Predigt knüpfte er an das Tagesevangelium an und erinnerte daran, Verantwortung zu übernehmen – „für eine Welt, die nach den Maßstäben Gottes fragt“.

Mit langanhaltendem Applaus, persönlichen Gesprächen und vielen Dankesworten endete ein Abschied, der deutlich machte, welchen Stellenwert Pfarrer Steffl für die Menschen in Meckenheim und Wachtberg hatte.

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RAG - Redaktion

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