Ritterspiele auf Burg Satzvey
Wettkampf mit Wikingern

Actionreiche Stunts gehören bei den Satzveyer Ritterspielen seit Jahrzehnten ins Programm. Seit einigen Jahren werden komplexe Handlungen inszeniert. | Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress
  • Actionreiche Stunts gehören bei den Satzveyer Ritterspielen seit Jahrzehnten ins Programm. Seit einigen Jahren werden komplexe Handlungen inszeniert.
  • Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Raue Wikinger, schöne Schildmaiden, edle Ritter, ein mutiges Burgfräulein und ein fieser Pfaffe luden zu den Ritterspielen auf Burg Satzvey ein.

Mechernich-Satzvey (lk). „Würde ich nicht so eine schwere Rüstung tragen, würde ich längst in der Luft schweben, so stolz bin ich“, schwärmt Pierre Krohne kurz vor der Aufführung der Satzveyer Ritterfestspiele. Zum ersten Mal sollte seine Tochter Moana eine wichtige Rolle vor tausenden Besuchern spielen.

„Seit sie ein kleines Mädchen war, haben wir sie jedes Jahr zu den Spielen mitgenommen“, so der stolze Ritter-Papa weiter: „Zu sehen, dass sie das gemeinsame Hobby genauso feiert, wie wir, ist unbeschreiblich schön“, so Krohne weiter.

An der Seite der 17-jährigen Hobbydarstellerin stand der ein Jahr ältere Marvin Stauber, der seit seiner achten Lebenswoche zu den Stammgästen auf Burg Satzvey zählt. Wie sehr sich der inzwischen gar nicht mehr so kleine Nachwuchs mit dem Hobby identifiziert, bewiesen die jungen Akteure in der großen Arena. Als Protagonisten des ersten Teils erzählten sie in der neuen Show „Norn“ die Geschichte junger Wikinger bei ihrem ersten großen Raubzug. In der diesjährigen Aufführung spielt der Konflikt zwischen den Religionen eine große Rolle. Aber natürlich fehlt es auch nicht an atemberaubenden Duellen mit Schwert, Lanze und Leinensack. Wagemutig ritten Schlachtrösser durch eine Flammenwand und duellierten sich Wikinger und Ritter mit Lanze und Schild beim Tjost. Mit lautstarken Jubelrufen für die Helden und nicht weniger lauten Buhrufen für Bösewichter begleiteten die Zuschauer die Handlung. Auch abseits der Arena hielten die Ritterfestspiele das Publikum in Bann. Eine Woche lang campierten 42 Gruppen aus ganz Deutschland in dem weitläufigen Gelände und sorgten mit ihren prunkvollen Rüstungen und Kleidern für mittelalterliche Atmosphäre.

Zahlreiche Handwerker ließen sich über die Schulter schauen und boten ihre Waren an, humorvolle Vorführungen gab es auf der Hofbühne.

Redakteur/in:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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