Frauennotruf Leverkusen beim EVL-Halbmarathon
Zeichen gegen sexualisierte Gewalt gesetzt

Ziel erreicht: 40 Läufer*innen zum 40. Jubiläum des Frauennotrufs Leverkusen. Beim EVL-Halbmarathon machten sie auf die wichtige Arbeit der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt aufmerksam und setzten ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und Unterstützung von Betroffenen. Foto: A. Frewer/ Frauennotruf Leverkusen e.V.
  • Ziel erreicht: 40 Läufer*innen zum 40. Jubiläum des Frauennotrufs Leverkusen. Beim EVL-Halbmarathon machten sie auf die wichtige Arbeit der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt aufmerksam und setzten ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und Unterstützung von Betroffenen. Foto: A. Frewer/ Frauennotruf Leverkusen e.V.
  • hochgeladen von Angelika Koenig

Leverkusen. Mit einer besonderen Aktion hat die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. Frauennotruf Leverkusen ihr 40-jähriges Jubiläum beim EVL-Halbmarathon sichtbar gemacht: Unter dem Motto „40 Läufer*innen zum 40. Jubiläum“ gingen 40 Menschen in den Jubiläums-T-Shirts der Beratungsstelle an den Start und setzten damit ein Zeichen für Solidarität mit Betroffenen sexualisierter Gewalt. Glücklich und erschöpft erreichten die Teilnehmer*innen das Ziel auf der Bismarckstraße an der BayArena. „Die Aktion ist ein Sinnbild dafür, dass die Bedeutung des Themas in der Gesellschaft angekommen ist“, erklärt Vorstandsmitglied Sabine Rusch-Witthohn. „Alle müssen hinschauen, Betroffene stärken und dazu beitragen, dass sexualisierte Gewalt erkannt und verhindert wird.“ Schirmfrau des Jubiläumsjahres Anke Feller betont: „Sexualisierte Gewalt kann überall stattfinden. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene Unterstützungsangebote kennen und diese dauerhaft finanziell gut abgesichert sind.“
Seit 40 Jahren berät und unterstützt der Frauennotruf Leverkusen Frauen und Mädchen nach sexualisierter Gewalt. Die Anforderungen an die Arbeit wachsen stetig. „Neben Themen wie sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder Vergewaltigung gewinnen auch neue Formen wie digitale Gewalt zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Beratung und Prävention kontinuierlich“, sagt Andrea Frewer, Leiterin der Beratungsstelle.
Im Jubiläumsjahr lädt die Beratungsstelle außerdem herzlich zum Tag der offenen Tür am 3. September ein.

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RAG - Redaktion

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