Das Leverkusener Flugplatzfest
Spektakel am Himmel und Vielfalt am Boden

Das Fliegerfest lockte tausende Besucher zum Leverkusener Flugplatz Kurtekotten, der tatsächlich auf Kölner Stadtgebiet liegt. Foto: Gabi Knops-Feiler
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  • Das Fliegerfest lockte tausende Besucher zum Leverkusener Flugplatz Kurtekotten, der tatsächlich auf Kölner Stadtgebiet liegt. Foto: Gabi Knops-Feiler
  • hochgeladen von Angelika Koenig

Leverkusen (gkf). Zwei Tage bot der Himmel über dem Flugplatz Kurtekotten eine Bühne für Kunstflugdarbietungen mit Motor- und Segelflugmaschinen. Erneut lockte das Leverkusener Fliegerfest tausende kleine und große Besucher zum Gelände auf Kölner Stadtgebiet.
Gleich mehrere deutsche Spitzenpiloten reisten mit Maschinen an, die in der Luftfahrt-Szene einen besonderen Ruf genießen. So zeigte Uwe Wendt in seinem Sport- und Kunstflugzeug Extra 300 rasante Figuren und demonstrierte mit beeindruckender Wendigkeit und atemberaubender Geschwindigkeit, was in der „Königsklasse“ des Kunstflugs alles möglich ist. Nicht weniger eindrucksvoll waren die Vorführungen von Nico Niebergall, der mit seiner 260 PS starken Siai Marchetti etliche Wolkenbilder ans Firmament malte, zu denen auch ein Herz gehörte. Markus Schmidt brachte mit seiner Pitts Monster einen Doppeldecker an den Start, der optisch wie technisch für Staunen sorgte. Zuschauer erlebten ein Flugbild, das in seiner Mischung aus klassischem Doppeldecker-Charme und roher Kraft einzigartig war. Einen weiteren Kontrast setzte Max Schwarz mit der Pilatus P3, einem ehemaligen Militärschulflugzeug aus der Schweiz. Heutzutage fasziniert der zweisitzige Tiefdecker durch seine Agilität.
Zusätzlich zu diesen Kunstflugvorführungen gab es unter anderem auch Shows der Modellflugsparte mit Segelflugzeugen samt Schleppmaschine, Hubschraubern und sogar einem Düsenjet mit Turbinenantrieb zu sehen.
Neben den Highlights am Himmel war am Boden für reichlich Abwechslung gesorgt: Kinder vergnügten sich beispielsweise im Hüpfburg-Paradies oder bauten eigene Modellflieger, Erwachsene testeten den Segway-Parcours rund um den Hangar. „Mein Sohn wollte gar nicht mehr aus dem Flugsimulator raus“, erzählte Sabine Mertens aus Leichlingen lachend. Das Kölner Luftfahrtarchiv bot spannende Einblicke in die Technikgeschichte, während unter anderem die Fliegerhütte by FloGourmet für kulinarischen Genuss sorgte.

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RAG - Redaktion

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