Jan Bach:
Jüngster Schützenkönig der Vereinsgeschichte
- Gruppenbild nach der Krönungszeremonie in der Wiesdorfer Sankt Antonius-Kirche: Schützenkönig Jan Bach (mit Krone) wählte Schwester Monique Bach (M.) zu seiner Königin. Foto: Verein
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Wiesdorf (gkf). Mit spannenden Wettkämpfen, einem festlichen Umzug und viel Gemeinschaftsgeist feierte die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Wiesdorf ihr jüngstes Schützenfest. Höhepunkt war die Ermittlung des neuen Schützenkönigs. Jan Bach setzte sich nach einem spannenden Dreikampf mit dem 185. Schuss durch und ist mit seinen 24 Jahren der jüngste Schützenkönig in der Geschichte der Bruderschaft. Zur Königin wählte er seine Schwester Monique Bach.
Bereits zum Auftakt wurde die neue Tellkönigin ermittelt. Mit dem 133. Schuss sicherte sich Margarete Endlein die Würde. Für sie ist es bereits die zweite Regentschaft, den Titel hatte sie schon einmal vor 21 Jahren errungen. Nach weiteren Wettbewerben stand am Nachmittag die feierliche Krönung auf dem Programm. Erstmals zog die Schützenbruderschaft gemeinsam mit geistlichem Beistand in die St.-Antonius-Kirche ein, wo die neuen Majestäten offiziell gekrönt wurden. Später feierten Mitglieder und Gäste beim Krönungsball gemeinsam bis zum frühen Morgen. Für musikalische Unterhaltung und ausgelassene Stimmung sorgte DJ Lokke. Der Sonntag begann traditionell mit dem Königsfrühstück, bevor die Schießwettbewerbe fortgesetzt wurden, ehe sich befreundete Vereine am Festumzug beteiligten. Mehr als 200 Teilnehmer sowie zwei Musikkapellen sorgten für ein eindrucksvolles Bild im Stadtteil. Am Nachmittag wurden weitere Wettbewerbe entschieden. Den Florianpokal der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug 11 holte sich Stefan Schulz.
Nach zwei gelungenen Festtagen zog die Bruderschaft ein positives Fazit. Das Schützenfest habe einmal mehr gezeigt, waren sich die Organisatoren einig, wie wichtig Gemeinschaft, Freundschaft und ehrenamtliches Engagement für das Gelingen einer solchen Traditionsveranstaltung seien.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |