Feuerwehr übergibt Fahrzeug an Jugendhäuser
Für mehr Mobilität
- David Nelson (Jugendförderung/Jugendsozialarbeit Stadt Leverkusen), Carolin Wilk (Jugendhaus Lindenhof), Lutz Schröder (Haus der Jugend Opladen) und Aylin Doğan (Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend) (v.l.n.r.) nahmen das Fahrzeug für die Jugendhäuser von Thomas Kresse (r.), Leiter der Leverkusener Feuerwehr, entgegen. Foto: Stadt Leverkusen
- hochgeladen von Angelika Koenig
Leverkusen. Die Feuerwehr Leverkusen hat einen ausgemusterten 9-Sitzer der Feuerwehr an die Jugendhäuser der Abteilung Jugendförderung/Jugendsozialarbeit im städtischen Fachbereich Kinder und Jugend übergeben. Die Weitergabe des Fahrzeugs steht beispielhaft für einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit städtischem Eigentum und bedeutet zugleich eine erhebliche Unterstützung für die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Leverkusen. Thomas Kresse, Leiter der Leverkusener Feuerwehr, übergab das Fahrzeug an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Wiesdorf an Aylin Doğan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend.
Besonders profitieren die Besucherinnen und Besucher der fünf städtischen Jugendhäuser, die im Schnitt täglich rund 200 junge Menschen erreichen. Nach längerer Zeit ohne eigenes Fahrzeug steht nun wieder ein verlässliches Transportmittel zur Verfügung. Der 9-Sitzer wird künftig für Ferienfahrten, Ausflüge sowie für jugendkulturelle Veranstaltungen wie das Sommerspektakel eingesetzt. Auch Besorgungsfahrten oder die Abholung von Sachspenden lassen sich mit dem geräumigen Fahrzeug flexibel realisieren.
Aylin Doğan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend, betont die Bedeutung für die tägliche Arbeit: „Offene Kinder- und Jugendarbeit lebt von Flexibilität und Nähe zur Lebenswelt junger Menschen. Ein eigenes Fahrzeug gibt unseren Einrichtungen genau diesen Handlungsspielraum – kurzfristig auf Bedarfe reagieren zu können, Ausflüge zu ermöglichen oder Spendenlogistik zu bewältigen. Dass wir hier auf die Unterstützung der Feuerwehr zählen können, ist ein starkes Zeichen gelebter Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung.“
Marc Adomat, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport, ordnet die Übergabe strategisch ein: „Mobilität ist ein entscheidender Faktor, um junge Menschen niedrigschwellig zu erreichen. Das Fahrzeug erweitert den Aktionsradius der Fachkräfte deutlich und stärkt mobile Angebote im Sozialraum. Gleichzeitig ist die Weiterverwendung ein gelungenes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und soziale Infrastruktur sinnvoll zusammenwirken.“ Diesen positiven Effekt hebt auch Thomas Kresse, Leiter der Leverkusener Feuerwehr, hervor. „Die Feuerwehr Leverkusen freut sich, ein bislang genutztes Mannschaftstransportfahrzeug für die weitere Nutzung in der Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung stellen zu können. Damit leistet das Fahrzeug künftig einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung junger Menschen in unserer Stadt Wir wünschen jederzeit eine sichere Fahrt und viel Freude bei der Nutzung.“
Das Fahrzeug, ein VW Crafter (Baujahr 2011), wurde zuvor bei der Freiwilligen Feuerwehr Rheindorf eingesetzt. Dort diente es sowohl als Warnfahrzeug als auch für den Transport der Jugendfeuerwehr, der Einsatzmannschaft sowie von Einsatzgeräten und bietet bis zu 9 Sitzplätze.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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