#HeimatSommer
Der Japanische Garten in Leverkusen

Der Japanische Garten ist das ganze Jahr hindurch lebendig, von Woche zu Woche zeigt er dem Besucher ein verändertes Gesicht. Foto: Gabi Knops-Feiler
  • Der Japanische Garten ist das ganze Jahr hindurch lebendig, von Woche zu Woche zeigt er dem Besucher ein verändertes Gesicht. Foto: Gabi Knops-Feiler
  • hochgeladen von Angelika Koenig

(gkf). Im Frühjahr verwandelt sich der Japanische Garten in ein wahres Blütenmeer, wenn Zierkirschen, Magnolien und Azaleen ihre ganze Pracht entfalten. Aber auch in den Sommermonaten, wenn das satte Grün und viele andere Pflanzen blühen, ist die Anlage mit ihren aufwendig gestalteten Beeten und Brücken einen Besuch wert. Mitten in Leverkusen verbirgt sich eine grüne Oase, die Besucher für einen Moment den Alltag vergessen lässt. Der Japanische Garten an der Kaiser-Wilhelm-Allee zählt zu den schönsten Parkanlagen der Region und ist ein ideales Ziel für einen entspannten Tagesausflug unter dem Motto „Ferien zu Hause“.
Angelegt wurde der Garten bereits 1912 auf Initiative des damaligen Bayer-Generaldirektors Carl Duisberg. Nach einer Japanreise ließ er die Anlage erweitern und schuf einen Ort, der bis heute die traditionelle japanische Gartenkunst mit der heimischen Pflanzenwelt verbindet. Seit 1960 befindet sich der rund 15.000 Quadratmeter große Garten an seinem heutigen Standort im Carl-Duisberg-Park.
Schon beim Betreten verändert sich die Stimmung. Sanft plätschernde Wasserfälle, Teiche mit farbenprächtigen Kois, geschwungene Brücken, kunstvoll geschnittene Gehölze und steinerne Laternen sorgen für ein fast meditatives Flair. Zwischen japanischem Ahorn, Bambus, Rhododendren und Mammutbäumen laden zahlreiche Blickachsen und Sitzgelegenheiten dazu ein, die Natur bewusst zu genießen.
Die Steine im großen Teich – der auch bei Wasserschildkröten sehr beliebt ist – sind ein zentrales Gestaltungselement. Sie symbolisieren gemäß der japanischen Gartenphilosophie Berge oder Inseln und dienen nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen als beliebte Trittsteine, um sicher über das Wasser von einer auf die andere Seite zu gelangen.
Ob als Ziel für einen Spaziergang, eine kleine Auszeit während einer Radtour oder als Fotomotiv – der Japanische Garten begeistert Menschen jeden Alters. Besucher schätzen besonders die ruhige Atmosphäre, in der sich die Natur mit allen Sinnen erleben lässt.
Der Eintritt ist kostenlos. Lediglich Hunde sowie größere Kinderwagen und Rollstühle können aufgrund der schmalen Wege und Brücken nur eingeschränkt in den Garten gelangen. Rund um die Anlage führt jedoch ein Weg, von dem aus sich viele Bereiche ebenfalls gut betrachten lassen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag, Sonntag 9.30 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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RAG - Redaktion

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