Polizei zieht erste Bilanz
21 Strafanzeigen an Weiberfastnacht

Symbolbild einer Festnahme. | Foto: abr68 - stock.adobe.com

Der traditionelle Straßenkarneval ist an Weiberfastnacht (8. Februar) bei regnerischem Wetter gestartet. An allen Hotspots waren vergleichsweise weniger Jecken unterwegs, als im Vorjahr. Ab dem frühen Nachmittag häuften sich Streitigkeiten und Schlägereien, bei denen die Einsatzkräfte einschritten und die Beteiligten trennten. Bislang wurden 10 Personen in Gewahrsam genommen und 21 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten (18), Raub (1), Widerstand (1) und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (1) gefertigt. Zudem wurden bei der Polizei bislang vier Sexualdelikte angezeigt, bei denen Frauen begrapscht wurden sowie eins wegen exhibitionistischer Handlungen.

Polizisten werden auch weiter in der Stadt präsent sein, damit die Menschen weiter sicher feiern können.

Einige Sachverhalte in Kürze:

Gegen 11.15 Uhr auf der Zülpicher Straße - Taser in Taschenlampe sichergestellt

Polizisten stellten bei einem 16-Jährigen eine Taschenlampe mit einem integrierten Taser sicher. Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Platzverweis wurde erteilt.

Gegen 15.30 Uhr am Breslauer Platz - Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Festwagens

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen sollen zum Unfallzeitpunkt zwei Festwagen vom Konrad-Adenauer-Ufer in Richtung Johannisstraße unterwegs gewesen sein, als auf der Goldgasse plötzlich ein grauer Ford aus der Straße "Am Alten Ufer" zwischen die Wagen gefahren sei. Bei der Gefahrenbremsung stürzten auf der Ladefläche des Festwagens vier der rund 20 Karnevalisten auf der Ladefläche und zogen sich Verletzungen zu. Rettungswagen brachten drei von ihnen in Krankenhäuser. Der noch unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt fort ohne anzuhalten. Die Ermittlungen dauern an.

Gegen 17 Uhr auf dem Hohenzollernring - Gefährliche Körperverletzung

Bei einer Auseinandersetzung mehrerer Feiernder ist ein 25 Jahre alter Mann zu Boden gegangen und durch Tritte gegen den Kopf schwerverletzt worden. Nach derzeitigem Stand flüchteten zwei Tatverdächtige in unbekannte Richtung. Der Einsatz sowie die Ermittlungen dauern an.

Gegen 17 Uhr auf der Venloer Straße/ Innere Kanalstraße - Drogenfund bei Fahrzeugkontrolle

Ein Streifenteam stellte bei einer 20-jährigen Fahrerin rund 70 Gramm Kokain und rund 250 Gramm Marihuana sicher. Zudem verlief ein Drogenvortest bei der jungen Frau positiv: Blutprobe, Führerschein beschlagnahmt, Strafanzeigen.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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