Update: drei Nächte, drei Explosionen
Unbekannte sprengen Zigarettenautomaten in Dünnwald, Holweide und Weiß
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Update
In der Nacht auf Sonntag (28. Dezember) ist in Köln-Weiß erneut ein Zigarettenautomat gesprengt worden. Nach Angaben von Zeugen kam es gegen Mitternacht in der Straße „Auf dem Klemberg“ zu der Explosion.
Unmittelbar danach sollen drei dunkel gekleidete Männer vom Tatort in Richtung Weißer Hauptstraße geflüchtet sein. Alle drei trugen laut Zeugen eine sogenannte „Coronamaske“ im Gesicht.
Die Ermittler prüfen derzeit, ob ein Zusammenhang zu den jüngsten Automatensprengungen (siehe unten) in Köln-Holweide und Köln-Dünnwald besteht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Erste Meldung
Nach zwei nächtlichen Explosionen in Köln-Dünnwald und Köln-Holweide ermittelt die Kriminalpolizei wegen gesprengter Zigarettenautomaten. Die Taten ereigneten sich in der Nacht zu Dienstag (24. Dezember) sowie in der Nacht zu Mittwoch (25. Dezember). Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang und bittet dringend um Zeugenhinweise.
In Köln-Dünnwald wurden Anwohner am Dienstag gegen 2.10 Uhr durch einen lauten Knall auf der Aeltgen-Dünnwald-Straße aus dem Schlaf gerissen. Nach ersten Erkenntnissen hatten Unbekannte einen Zigarettenautomaten gesprengt. Zwei dunkel gekleidete, schlanke Männer flüchteten zunächst zu Fuß in Richtung Auguste-Kowalski-Straße, kehrten jedoch kurze Zeit später zurück, um herumliegende Zigarettenschachteln einzusammeln. Als ein Anwohner sie ansprach, flüchteten sie erneut – diesmal in Richtung der Bushaltestelle „Aeltgen-Dünnwald-Straße“.
Nur eine Nacht später kam es zu einer nahezu identischen Tat in Köln-Holweide. Gegen 3 Uhr meldeten Anwohner einen lauten Knall auf der Gerhart-Hauptmann-Straße. Auch hier war ein Zigarettenautomat gesprengt worden. Zeugen beobachteten zwei dunkel gekleidete Männer, die Zigaretten einsammelten und in einen Rucksack packten. Die Täter sollen schlank, etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß gewesen sein und flüchteten nach Ansprache durch Anwohner in Richtung der S-Bahn-Haltestelle Holweide.
Aufgrund der Parallelen in Tatablauf und Täterbeschreibung prüft das Kriminalkommissariat 71 einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden Taten. Die Ermittler hoffen nun auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Polizei fragt
- Wer hat in den genannten Bereichen verdächtige Beobachtungen gemacht?
- Wer kann Hinweise zu den Tatverdächtigen oder zu möglichen Fluchtwegen geben?
Hinweise nimmt die Polizei Köln telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |