Bombenfund auf dem Güterbahnhof Kalk-Nord
Fünf-Zentner-Bombe erfolgreich entschärft
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Entwarnung
Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde um 15.02 Uhr entschärft. Die Straßensperren werden nach und nach aufgehoben, Anwohner können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
Zehn Personen hielten sich der Anlaufstelle auf. Vier Personen wurden mit Krankentransporten aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Im Einsatz waren insgesamt 90 Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes, zwei von der Feuerwehr/Rettungsdienst, neun von Hilfsorganisationen, 30 von der Polizei und zwei von der Bahn AG.
Update 3 & 4
Die Freigabe zur Entschärfung wurde erteilt. Die Entschärfung verzögert sich, weil der Zünder beschädigt ist.
Update 2
Die Stadtautobahn B 55a wird jetzt gesperrt:
stadtauswärts: Die Durchfahrt durch den Kalker Tunnel Richtung Autobahnkreuz Köln-Ost ist nicht mehr möglich.
stadteinwärts: Die Abfahrt von der Autobahn 3 Richtung Köln-Zentrum ist gesperrt.
Der Luftraum wird gesperrt. Der Güterzugverkehr ist eingestellt.
Update 1
Die Evakuierung des Gefahrenbereichs durch das Ordnungsamt hat begonnen.
Hier werden Straßen und Wege gesperrt:
- Germaniastraße 180
- Gehweg neben Tunnel unterhalb Remscheider Straße einwärts
- Weg Tunnel unterhalb Remscheider Straße auswärts (Tunnelsperrung)
- Remscheider Straße Wendehammer
- Germaniastraße/Ilmenauer Weg
- Koburger Straße 87
- Weimarer Straße 42
- Schmalkalder Weg hinter Hausnummer 50/52 Durchgang
- Frankfurter Straße 276/278 Durchgang
- Frankfurter Straße/Gothaer Platz inklusive Fußweg/Wiese
- Frankfurter Straße 200 Durchfahrt TÜV
- Schüttlager OBI Germaniastraße Wendehammer (Rolltor)
Sobald der Tunnel Kalk gesperrt wird, will die Stadt Köln dies gesondert mitteilen.
Erste Meldung
Auf dem Gelände des DB-Güterbahnhofs in Köln-Kalk ist am Dienstagnachmittag, 22. September 2026, ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Bei Sondierungsarbeiten stießen Einsatzkräfte auf eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst soll die Bombe am Mittwoch, 23. September, entschärfen. Das Kölner Ordnungsamt beginnt um 9 Uhr mit der Evakuierung. Betroffen sind vor allem Teile der Germania-Siedlung in Höhenberg. Der endgültige Gefahrenbereich umfasst einen Radius von 300 Metern und wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland bei der Bezirksregierung Düsseldorf festgelegt. Rund 700 Menschen sowie weitere Gewerbebetriebe und Dienstleister müssen den Bereich verlassen.
Auch die Stadtautobahn B 55a mit dem Tunnel Kalk ist von den Maßnahmen betroffen. Der Tunnel, der den Verkehr zwischen Zoobrücke und Autobahnkreuz Köln-Ost unter den Gleisanlagen des Güterbahnhofs Köln-Kalk-Nord hindurchführt, wird im Laufe des Vormittags gesperrt. Ebenfalls betroffen ist der TÜV: Untersuchungen können dort erst nach der Entschärfung wieder stattfinden.Wann genau die Bombe entschärft werden kann, ist noch offen. Nach Angaben der Stadt gilt: Je schneller der Gefahrenbereich geräumt ist, desto eher kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit seiner Arbeit beginnen. Über weitere Absperrungen und Evakuierungsmaßnahmen entscheidet das Ordnungsamt.
- Der Gefahrenbereich ist rot markiert.
- Foto: Stadt Köln
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Als Anlaufstelle steht ab 9 Uhr das Bürgeramt Kalk an der Kalker Hauptstraße 247 zur Verfügung. Hunde dürfen dort nicht mitgebracht werden. Wegen erwarteter Straßensperren und Verkehrsbehinderungen bittet die Stadt, aktuelle Informationen auf ihrer Internetseite, bei Radio Köln, dem WDR, weiteren Medien sowie bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und anderen betroffenen Verkehrsunternehmen zu verfolgen. Eine interaktive Karte zum Evakuierungsgebiet Kalk-Nord vom 22. September 2026 kann heruntergeladen werden.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |