Spatenstich in Berrenrath
Spatenstich für Kunstrasenplatz

Spatenstich in Berrenrath: (v.li.) Ortsvorsteher Gerd Fabian, Hans-Josef Lang (Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder), Bürgermeister Dirk Breuer, Dirk Heller (1. Vorsitzender des FC Berrenrath), Dieter Heller (FC Berrenrath), Ralph Krämer (R. Krämer Garten- und Landschaftsbau) und Landschaftsarchitekt Joachim Schulze.  | Foto: Stadt Hürth
  • Spatenstich in Berrenrath: (v.li.) Ortsvorsteher Gerd Fabian, Hans-Josef Lang (Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder), Bürgermeister Dirk Breuer, Dirk Heller (1. Vorsitzender des FC Berrenrath), Dieter Heller (FC Berrenrath), Ralph Krämer (R. Krämer Garten- und Landschaftsbau) und Landschaftsarchitekt Joachim Schulze.
  • Foto: Stadt Hürth

Der Hürther Stadtteil Berrenrath erhält einen Kunstrasenplatz. Sein Bau wurde mit einem symbolischen Spatenstich eröffnet. Vertreter des Sportausschusses, der Stadtverwaltung, des FC Berrenrath, des Planungsbüros und der ausführenden Baufirma waren vor Ort.

Hürth-Berrenrath (lk). Bürgermeister Dirk Breuer ist überzeugt: „Der Platz wird nicht nur dem FC Berrenrath zugutekommen, sondern auch ein Gewinn für das gesamte Vereins- und Ortsleben sein.“

Ausgangspunkt der Neuerrichtung war der große Sanierungsbedarf des bisherigen Rasenplatzes. Ein Gutachten hatte im Vorfeld eine erhöhte Verletzungsgefahr festgestellt und die Sanierungskosten auf knapp 480.000 Euro beziffert.

Die Finanzierung des Sportplatzes erfolgt vollständig aus der Sportpauschale, die die Stadt Hürth vom Land Nordrhein-Westfalen erhält. Der FC Berrenrath nimmt den Kredit auf, die Rückzahlung übernimmt die Stadt Hürth über die Sportpauschale.

Nach den Bodenuntersuchungen und weiteren Planungen werden die Kosten mit rund 1,3 Millionen Euro angenommen. Die Stadt trägt sämtliche Bau- und Planungskosten. Die Kreditlaufzeit beträgt 15 Jahre.

Das Baugelände liegt in einem Landschaftsschutzgebiet, was intensive Abstimmungen mit der Unteren Landschaftsbehörde erforderlich machte. Die geologischen Gegebenheiten sind anspruchsvoll: Es handelt sich um eine ehemalige Tagebaufläche mit variabler Tragfähigkeit, hohem Grundwasserstand und eingeschränkter Versickerungsfähigkeit. Daher wurde ein aufwändiges Entwässerungskonzept entwickelt. Auch Kampfmitteluntersuchungen waren notwendig und haben zusätzlich viel Zeit in Anspruch genommen.

Mit der Fertigstellung wird der Tennenplatz an der Ursfelder Straße zurückgebaut und renaturiert, ebenso das Kleinspielfeld in Berrenrath.

Nach dem Start der Ausführungsplanung im Herbst 2023 kam es 2024 zu Verzögerungen durch die komplexe Entwässerungsplanung und den Kanalzustand. Bodenaustausch, Drainagebau und eine Ertüchtigung der Entwässerungsanlagen sind nötig. Die Fertigstellung des Kunstrasenplatzes ist bis Sommer 2026 vorgesehen.

Redakteur/in:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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