Ehrenamtliche ausbilden
Neue Trauerbegleiterinnen unterstützen Hospizverein
- Die neuen Trauerbegleiterinnen unterstützen die bestehenden Trauerangebote des Vereins wie Trauercafés und Einzelgespräche.
- Foto: Hospiz Hürth
Dank finanzieller Förderung konnten weitere Ehrenamtliche für die Begleitung trauernder Menschen qualifiziert werden.
Hürth (red). Der Hospiz Hürth e.V. hat weitere Ehrenamtliche zu Trauerbegleiterinnen ausbilden lassen. Möglich wurde dies durch die Förderung der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln sowie der Volksbank Rhein-Erft-Köln AG.
Die Begleitung von Trauernden gehört neben der Unterstützung und Beratung schwerstkranker Menschen seit der Gründung des Vereins im Jahr 1998 zu den zentralen Aufgaben des Hospizvereins. „Wir möchten den Umgang mit Trauernden enttabuisieren und in den öffentlichen Diskurs einbringen. Denn Trauer ist keine Krankheit, sondern eine normale, natürliche Reaktion auf Verlusterfahrungen“, erklärt die Vorstandsvorsitzende Annette Neumann.
Ziel der Trauerbegleitung ist es, Menschen darin zu unterstützen, ihre Trauer zuzulassen und ihren eigenen Weg im Umgang mit dem Verlust zu finden. „In der zunehmenden Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft mit Leistungsdenken, findet die Trauer oft keinen Platz. Doch Trauer braucht Zeit, sonst kann sie zu einer großen Belastung werden“, sagt Trauerbegleiterin Ute Kronberg. Es sei daher wichtig, Trauernden mit Zeit, Verständnis, Respekt sowie einem offenen Ohr zu begegnen.
Nach Angaben des Vereins werden die neu ausgebildeten Trauerbegleiterinnen künftig die bestehenden Angebote wie Trauercafés und Einzelgespräche unterstützen. „So können wir weiterhin sicherstellen, dass wir allen anfragenden Trauernden ein für sie passendes Angebot machen können“, sagt Annette Neumann.
Weitere Informationen zur Trauerbegleitung, zu Spendenmöglichkeiten oder zu einem ehrenamtlichen Engagement gibt es beim Hospiz Hürth e.V..
Redakteur/in:Signe Mai Slomian aus Pulheim |