Sitzung "Em Frack un Kostüm"
Karneval mit der Großen Geistinger KG
- 2. Februar 2026, 10:21 Uhr
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- Zum Finale verleiteten die „Fidele Kölsche“ die Jecken zu einer großen Polonaise durch die Meiersheide.
- Foto: Heimermann
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Hennef. Die Große Geistinger KG ist die älteste Karnevalsgesellschaft im Komitee Hennefer Karneval und ihre traditionelle Sitzung „Em Frack un Kostüm“ vereint mit ihrem Programm die jungen und älteren Karnevalsjecken. Auch in diesem Jahr feierten die Generationen gemeinsam in der Meiersheide ausgiebig Karneval in zwei Etappen. Zunächst mit der Sitzung im Saal und danach im Foyer die Party mit DJ „Wolle“. Nach dem Einmarsch der Gesellschaften kündigte KG-Vorsitzender Torsten Tamm das Hennefer Prinzenpaar Prinz Uli I. mit seiner Prinzessin Renate I. an, das von der Geistinger Garde auf die Bühne geleitet und jubelnd empfangen wurde. Unter dem Motto „Unser Hätz schlät für Hennef“ sammeln die beiden mit ihren royalen „Sticker mit Hätz“ Geld für den guten Zweck.
Nach dem Tanz der Geistinger Garde ernannte Senatspräsident Jörg Reinard Mario Linnemann, Frank Schmähling, Sven Gogol, Sabrina Voßwinkel, Simon Knops, Thomas Simon und Tobias Stöcker zu neuen Senatoren der Gesellschaft. Für 25-jährige Vereinstreue erhielten Frank Sieling und Uwe Steffens Urkunden. Eine besondere Überraschung erfuhr Wolfgang Knott, der die Urkunde zum Ehrenvorsitzenden erhielt.
Mit der Mikroübergabe an Sitzungspräsident Alexander Welsch kündigte er als Redner seinen „Kollegen“ den „Sitzungspräsident“ Volker Weinigen an, dem man mit seinem großartigen Vortrag aufmerksam folgte und über seine Pointen lachen musste. Er erzählte von seinem Freund Erwin: „Der Erwin war so voll, dass er auf dem Weg zum Klo seinen Barhocker als Gehhilfe nutzte … aber das scheint hier auch normal zu sein“. Druckluft wirbelte mit ihren Blasinstrumenten über die Bühne, was die Jecken ansteckte und von den Stühlen holte. Aus Uckerath glänzten die „Westerwaldsterne“ mit ihren akrobatischen Tänzen. Bauchredner Klaus Rupprecht begeisterte als „Klaus & Willi“. Bis zum Finale steigerte sich die Stimmung der Jecken weiter. Dafür sorgten Guido Cantz, de Boore, das Tanzcorps der Luftflotte, das ihre Mädels durch die Lüfte wirbelte und die „Klüngelköpp“, die die Meiersheide mit ihrer Karnevalshymne „Wenn am Himmel die Stääne danze“ zu einem großen Chor vereinte. Nostalgisch setzten die „Fidele Kölsche“ in ihren bunten vielfältigen historischen Kostümen mit einem Potpourri von Karnevalsevergreens einen würdigen Schlusspunkt. Literat Dirk Graupmann hatte offensichtlich die richtigen Zutaten für eine gelungene Sitzung gewählt.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Alfred Heimermann aus Hennef |
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