Weinfest in Stadt Blankenberg
Jutta Bosselmann ist die 18. Weinkönigin

Die neue Weinkönigin Jutta I. prostet den Gästen zu. Mit dabei (v.li.): Bürgermeister Mario Dahm, Walter Keuenhof, Carolina Joachim und Stefan Schmitz. | Foto: Heimermann
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  • Die neue Weinkönigin Jutta I. prostet den Gästen zu. Mit dabei (v.li.): Bürgermeister Mario Dahm, Walter Keuenhof, Carolina Joachim und Stefan Schmitz.
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Stadt Blankenberg. Vor 35 Jahren veranstaltete die Bürgergemeinschaft Weinfest ihr erstes Weinfest. Seitdem findet es alle zwei Jahre zwischen Katharinenkirche und Stadtmauer statt. Den Grundstein hatte Walter Keuenhof bereits 1985 gelegt: Mit den ersten Reben am Südhang vor der Stadtmauer belebte er den Weinbau neu, der dort vom Mittelalter bis 1907 betrieben worden war. Auf seine Initiative hin richteten die Blankenberger 1991 das erste Weinfest aus und krönten ihre erste Weinkönigin. Das damalige Motto gilt bis heute: „Ein Fest von Blankenbergern für die Freunde Blankenbergs zu familienfreundlichen Preisen“. Überschüsse fließen in soziale Projekte. So wurde mit dem Erlös des vergangenen Weinfestes von 2.000 Euro eine Schaukel für den Spielplatz finanziert. In diesem Jahr zog das traditionelle Weinfest bei schönem Sommerwetter eine Rekordzahl an Gästen in die stimmungsvolle historische Kulisse. Neben verschiedenen Weinen, Aperol und Sekt war besonders der Flammkuchen gefragt, außerdem gab es Gegrilltes.

Bei Einbruch der Dämmerung bat Moderator Stefan Schmitz die scheidende Weinkönigin Carolina Joachim auf die Bühne. Mit den Worten „Du hast unseren Ort und unseren Wein fantastisch vertreten“ dankte er ihr und verabschiedete sie mit einem Blumenstrauß. Anschließend folgte der Höhepunkt des Abends: Die Krönung von Jutta Bosselmann zur 18. Weinkönigin von Stadt Blankenberg. Keuenhof stellte die gebürtige Bonnerin vor, die seit sechs Jahren in Stadt Blankenberg lebt. Aus einer begeisterten Besucherin der Weinfeste sei eine engagierte Helferin geworden. Daher habe man sie bei den Vorbereitungen gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Weinkönigin zu werden. „Jutta hat kurz nachgedacht und dann Ja gesagt, und wir waren glücklich, eine wunderbare Weinkönigin zu haben“, sagte er. Der siebenjährige Tim Kürten brachte die Krone auf die Bühne. Bürgermeister Mario Dahm krönte damit die neue Weinkönigin „Jutta I“. Zuvor richtete er ein Zitat an die Festbesucher: „Für Sorgen sorgt das liebe Leben und Sorgenbecher sind die Reben“.

Für die neue Weinkönigin stehen Gemeinschaft, Gastfreundschaft und die Verbundenheit mit dem Ort im Mittelpunkt. Für sie ist Stadt Blankenberg ein besonderer Ort, an dem Natur, Geschichte und Nachbarschaft auf einzigartige Weise zusammenfinden. Als erste Amtshandlung hob sie den Weinpokal, den ihr der stellvertretende Bürgermeister Max Heller reichte. Sie forderte die Gäste auf, ihr zuzuprosten und kündigte an, anschließend mit einem Spendensparschwein für die Kinder- und Jugendstiftung Hennef zu sammeln. Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Stadt Blankenberg Rene Kleinen gratulierte Jutta I. mit einem „kleinen“ Tischuntersetzer - damit werde sie die Krönung nie vergessen.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Alfred Heimermann aus Hennef

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