Jubiläums-Kostümsitzung
Grandiose Stimmung und Emotionen
- 10. Februar 2026, 13:21 Uhr
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- Emotional wurde es, als das Jugendtanzcorps der Westerwaldsterne seine Trainerinnen verabschiedete.
- Foto: Heimermann
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Uckerath. Seit 166 Jahren wird in Uckerath organisierter Karneval gefeiert und damit ist der Ort nicht nur wegen der Höhenlage die Karnevalshochburg im Rhein-Sieg-Kreis. Das ist auch heute noch so, was die Stimmung bei der 50. Kostümsitzung der Westerwaldsterne zeigte. Die Zahl 50 gab auch zweimal Grund zum Anstoßen beim traditionellen Sektempfang mit den Ehrensenatoren vor der Sitzung, denn beim Tanzturnier in der Beethovenhalle 1976 wurde aus Blau-Weiß Uckerath der Name „Die Westerwaldsterne“. An gleicher Stelle errang das Tanzcorps im selben Jahr nur wenige Wochen später ihre erste Deutsche Meisterschaft im gemischten Gardetanz. Die Erfolge der nächsten Jahre machte den Namen „Die Westerwaldsterne“ zum Markenzeichen.
Mit allem, was der Verein zu bieten hat, zog das Jugend- und Seniorentanzcorps mit dem Elferrat auf die Bühne. Das Jugendtanzcorps setzte mit seinen Tanzdarbietungen den ersten Programmpunkt und heimste großen Jubel ein. Emotional verlief die Verabschiedung der Trainerinnen Ela Rosenstein, Michi Schmelzer und Hanna Schramm. Die Ernennungsurkunde zum neuen Senator erhielt Stephan Moos als langjähriger Wegbegleiter und Unterstützer. Heinz Peter Lütz vom Bund Deutscher Karneval überreichte Arabella Okulu-Peschmann für ihre langjährige Vereinstätigkeit als Tänzerin und Trainerin den BDK-Verdienstorden in Silber. Als Redner war „Die Erdnuss“ der Eisbrecher: „Ich well jo keene schlau maache, den krieje en jo net mi doof“. Ihre Verbundenheit zur Kinderprinzessin Frida I. und ihrem Gefolge - die alle bei den Sternen tanzen - zeigten die Tänzer der Westerwaldsterne beim Einzug der Uckerather Tollitäten, die sie auf ihren Schultern auf die Bühne trugen. Zum bunten Bild auf der Bühne gehörte auch Bürgermeister Mario Dahm und sein Ex-Vize Thomas Wallau, die den Tanz von Frida mit ihrer Crew tänzerisch unterstützten. Absolute Spitzenklasse war der Eigenbeitrag des Elferrats, der eine total verdrehte Karnevalssitzung darstellte.
Als Supertalent zeigte sich hier Michi Schmelzer, die als unfreundliche, desinteressierte Sitzungspräsidentin begeisterte. Sie verbot den Jecken zu klatschen. Tanzmarie Emma Willnicht legte sich auf den Boden und verweigerte den Tanz und Tanzoffizier Mike zog sie von der Bühne. Die „Schmollitäten“ Prinz Heppi, Lieblosigkeit Jungfrau Erika und Missmutigkeit Bauer Michael sorgten für Lachtränen in den Augen der Zuschauer. Der Schallpegel stieg sehr hoch bei dem Trommelwirbel der „Drummerholics“. Nach der Pause sorgten JP Weber, Big Maggas, Rabaue für ausgelassene Stimmung. Den krönenden Schlusspunkt setzte die Große Garde der Sterne mit ihren akrobatischen Tänzen. Vorsitzender Andreas Becker freute sich, die Zippchens Funken als Freunde unter den Gästen zu begrüßen: „Es ist schön, dass es hier oben in Uckerath und Kölsch-Büllesbach zwei tolle Tanzcorps gibt, die sich hinter denen aus Köln nicht verstecken müssen“.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Alfred Heimermann aus Hennef |
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