Geistinger Rednerfrühschoppen
Fünfstündiges Lach-Training für jecke Männer
- 19. Januar 2026, 14:03 Uhr
- 465× gelesen
- Die drei neuen Senatoren der Großen Geistinger Karnevalsgesellschaft.
- Foto: Heimermann
Geistingen. Die Aula in der Wehrstraße war wieder voll mit Männern - jung und alt - die sich mal wieder für ein paar Stunden bei Kölsch vom Fass und Mettbrötchen das Lachen nicht verbieten lassen wollten, um vom Alltag abzuschalten. Literat Dirk Graupmann hatte auch bei der 16. Auflage vom Rednerfrühschoppen der Großen Geistinger KG ein Rednermenü zusammengestellt, was die Lachmuskeln der Jecken Herrn über fünf Stunden strapazierte und trainierte. Bevor es aber los ging, ernannte Senatspräsident Jörg Reinhardt Jörg Müller, Jürgen Knoll und Alex Kutschke zu neuen Senatoren der Gesellschaft und stattete sie mit Senatsmützen sowie Ernennungsurkunde aus.
Der preisgekrönte Kabarettist Stephan Bauer fungierte als „Eisbrecher“. Mit seinem intelligenten Humor erzählte er vom älter werden: „Ich war mit meiner Frau im Fitnessstudio, 30 Minuten auf dem Laufband - du musst es auch einschalten, sagte sie dann. Beim Augenarzt wurde mir eine Brille verschrieben, ich hasse Brillen, habe dann in der Autowerkstatt nachgefragt, ob sie mir eine Windschutzscheibe mit drei Dioptrien einbauen können“. Dave Davis (Motombo Umbokko) findet den Grünvorschlag mit Tempo 130 gut: „Frage mich nur, was machen wir außerhalb der Ortschaft“. Traditionell erkundigte sich Guido Cantz bei Ex-Literat Hansi Weckauff nach seinem Befinden - eine schöne Geste der Dankbarkeit. Cantz hat sich schon einen Grabstein gekauft und drauf schreiben lassen: „Glotz net so blöd, hätte mir auch lieber einen Platz am Strand gewünscht“. Kölns neuen Bürgermeister Burmester hat er gefragt, wie viele bei der Stadt arbeiten: „Ich glaube die Hälfte“. Oli der Köbes kam auf die Bühne und fragte die Männer: „Soll ich euch einen ausgeben?“. Jaaaaa schrien alle. „Denkt Ihr ich bin bescheuert?“ Bernd Stelter, Djavid und die über sich herausragenden Willi & Ernst begeisterten ebenso und zum Finale holte Präsident Alex Welsch alle Männer der Großen Geistinger KG auf die Bühne, darunter auch ihr Urgestein Berthold Morell (92), um gemeinsam das Lied „Wo mir sinn es Jeestinge“ anzustimmen.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Alfred Heimermann aus Hennef |
|
| Webseite von Alfred Heimermann | |
| Alfred Heimermann auf Facebook | |
Sie möchten diesem Profil folgen?
Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.