Kommunalwahl in Frechen
Die Wahl geht weiter

Foto: kdvz
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Frechen hat gewählt. Rund 59 Prozent aller Wahlberechtigten in Frechen – über 2.000 Wähler mehr als im Jahr 2020 - gaben bei den Kommunalwahlen am vergangenen Sonntag ihre Stimmen ab.

Ratswahl

Im Frechener Stadtrat bleibt die die CDU (29,79 Prozent), trotz herber Verluste von über fünf Prozentpunkten, mit 13 Sitzen stärkste Fraktion. Ein nahezu identisches Ergebnis zur Kommunalwahl 2020 fuhr die SPD (23,61) ein. Sie ist im künftigen Stadtrat mit elf Sitzen vertreten.

Auch die Grünen (12,53) büßten über fünf Prozentpunkte gegenüber der vergangenen Wahl ein und stellen sechs Ratsvertreter. Rund 2.149 Frechener gaben ihre Stimme der AfD (12,32 Prozent), die ebenfalls sechs Ratsvertreter stellt. Für eine „Perspektive für Frechen“ entschieden sich 10,66 Prozent (5 Ratsmandate) der Frechener Wähler, eine Steigerung von über drei Prozentpunkten.

Ebenfalls im neuen Stadtrat vertreten sind die FDP (4,3 Prozent / 2 Sitze), die LINKE (3,49/2) und das Bündnis Sahra Wagenknecht (2,74/1).

Bürgermeister-Stichwahl

Foto: kdvz/CDU/SPD

Spannend bleibt das Rennen um das Bürgermeisteramt. Dort kommt es am Sonntag, 28. September zur Stichwahl zwischen Gerd Koslowski (CDU) und Uwe Tietz (SPD). Wolfgang Höfig (Perspektive für Frechen) konnte zwar rund ein Viertel (25,29 Prozent) der abgegebenen Stimmen für sich gewinnen, blieb aber hinter Koslowski (39,89) und Tietz (34,85) nur dritter Sieger. Er und die Perspektive sprachen sich anschließend für Uwe Tietz aus: „Wir stehen für Veränderung und wünschen Kai Uwe Tietz für die Stichwahl daher viel Erfolg", teilten sie via Facebook mit.

„Sportsmann der ich bin, freue ich mich natürlich darüber, dass ich als erster über die Ziellinie gegangen bin, aber jetzt geht es weiter, mit einem starken Team im Rücken“, erklärte Christdemokrat Koslowski am Tag nach der Wahl. „Leer, platt und glücklich“, fühlte sich Uwe Tietz nach der Wahlnacht. Der Sozialdemokrat lobte die „Riesenmannschaftsleistung“ seiner Partei, die in den letzten Tagen in der Innenstadt noch unermüdlich von Tür zu Tür gegangen war, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Landratswahl

Auch für den amtierenden Landrat Frank Rock (45,85 Prozent) geht es am 28. September in die zweite Runde. Dann stellt er sich aber nicht mehr sieben Gegenkandidaten, sondern nur noch Iris Heinisch (SPD). Sie holte im ersten Wahlgang 25,16 Prozent der Stimmen.

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Foto: kdvz/CDU/SPD
Redakteur/in:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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