Festival-Start am 23. April
erftclassics-Premiere wird „erstklassisch“

Die Premiere der erftclassics hat viele Höhepunkte im Anneliese Geske Musik und Kulturhaus zu bieten,­ unter anderem das „Ma‘alot Quintett“ (Foto) und Markus Becker.
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  • Die Premiere der erftclassics hat viele Höhepunkte im Anneliese Geske Musik und Kulturhaus zu bieten,­ unter anderem das „Ma‘alot Quintett“ (Foto) und Markus Becker.
  • Foto: Mareike Nowotnik / Irene Zandel

Das wird erstklassig – oder besser erftclassics. Die „Klaus Geske Stiftungen“ sorgen dafür, dass Erftstadt zur Bühne für nationale und internationale Musik- und Kunstgrößen wird – mit einem breit gefächerten Konzept. Im Mittelpunkt stehen zwei Konzertwochen.

„Wir sind überzeugt: Die Zeit ist reif, wieder kulturelles Leben in unserer Region aufleben zu lassen“, freut sich Julia Berg, Projekt- und Konzertmanagement der „Klaus Geske Stiftungen“. Deshalb feiert bald ein Projekt Premiere, das viele Facetten auszeichnen soll: „erftclassics ist ein junges, modernes und kreatives Konzept, das klassische Musik innerhalb verschiedener Formate besonders erlebbar macht“, erläutert der künstlerische Leiter Lucian Leseanu. Kern des Projekts wird das erftclassics-Festival sein, bei dem im Rahmen von zwei Hauptfestivalwochen vom 23. April bis 1. Mai und vom 30. September bis 5. Oktober über 40 hochkarätige Konzerte geboten werden.

Programm der ersten Festivalwoche

Zum Auftakt steht am Samstag, 23. April, ein Galakonzert auf dem Plan. Ab 19 Uhr spielt das Quintett “SoNoRo on Tour” mit Viola, Violine, Violoncello und Klavier Werke von Antonin Dvorák, George Enescu und Johannes Brahms.

Fortgesetzt wird das Programm am  Sonntag, 24. April, um 18 Uhr mit „Licht und Schatten“ - StudioMusikfabrik bei freiem Eintritt.

Am Donnerstag 28. April wird der „erftclassics Award“ ab 20 Uhr verliehen. Die Verleihung des Nachwuchskünstler-Stipendiums ist bei freiem Eintritt zu erleben.

Der Freitag, 29. April, steht ganz im Zeichen der Kammermusik. Für das „Ma’alot Quintett & Markus Becker“ steht der Konzertbeginn für 20 Uhr im erftclassics-Plan. Mit Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott sind Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss, Detlev Glanert und Louise Farrenc zu hören.

Familien kommen am Samstag, 30. April auf ihre Kosten, beim Musiktheater „Aschenputtel räumt auf“. Beginn ist um 11 Uhr.

Am Abend steht dann ein besonderer „Tanz in den Mai“ auf dem Programm. Einlass ist ab 18.30 Uhr – mit einem Sektempfang. Zu Beginn spielt ab 19 Uhr das „Ma’alot Quintett & Markus Becker“ Kammermusik mit Werken von Astor Piazzolla, Francis Poulenc und Markus Becker. Ab 21 Uhr spielt die „Schlömer Band“ und ab 23 Uhr eine Cover-Band im Saal. Fingerfood, Getränke und weitere musikalische Darbietungen runden den Abend ab, der um 0.30 Uhr endet.

Ticketverkauf läuft - erftclassics in familiärer Atmosphäre

„Der Ticketverkauf läuft bereits. Wer ein Konzert besuchen möchte, wählt es am besten über unsere Internetseite erftclassics.de aus und bucht sein Ticket dann per direktem Link zu kölnticket“, beschreibt Julia Berg.

Mittelpunkt der Festivalwoche ist das Anneliese Geske Musik und Kulturhaus (Gustav-Heinemann-Straße 1a) mit seinem erstklassigen Konzertsaal mit 202 Sitzplätzen in familiärer Atmosphäre. Doch das Projekt „erftclassics“ hat noch viel mehr zu bieten: „Auch außergewöhnliche Orte wie Wälder der Ville-Seen-Platte und Kirchen werden zu Konzertbühnen für Stars der internationalen Klassikszene sowie für interessante Nachwuchskünstlerinnen und -künstler von Klassik über Jazz bis hin zur Weltmusik“, fasst Julia Berg zusammen, denn: „Die erftclassics haben es sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Musikbegeisterte zu gewinnen, sondern auch anderen Zielgruppen die Besonderheit von klassischer Musik auf neuartige und moderne Weise näher zu bringen.“

erftclassics - mehr als "nur" Konzerte

Aus diesem Grund bietet „erftclassics“ eine Vielzahl von Formaten:

  • Der „erftclassics Award“

wird dabei zweimal jährlich, im Vorfeld zu den Hauptfestivalwochen, stattfinden - in Kooperation mit der Musikhochschule Köln.

  • Die „erftclassics School“

richtet sich speziell an Schulen, unter anderem mit dem Konzept „Stille Post“, das auch beim „Tanz in den Mai“ zu erleben ist. Interessierte Schulen können sich gerne weiterhin melden.

  • „erftclassics Mobile“

wird für Musikfreunde konzipiert, die nicht mehr so mobil sind. Dabei sollen Streams in Senioreneinrichtungen für Musikfreude sorgen.

  • Bei der „erftclassics Masterclass“

lautet das Motto „Lernen von den Besten“: Dabei bieten die international bekannten Künstler Interessierten die Möglichkeit, in offenen Kursen von ihnen zu profitieren - das nächste Mal in den Sommerferien.

  • Die „erftclassics Nature“

beinhalten einen musikalischen Erlebniswanderpfad rund um den Silber- und Donatussee. Auch Konzerte im Wald sind geplant.

  • Abgerundet wird das Konzept von der „erftclassics Art“

bei der bildende Künstler im Anneliese Geske Musik- und Kulturhaus ihre Kunstwerke präsentieren, mit einem vielfältigen und kreativen Farbenraum. Die Ausstellungen sollen über das Jahr hinweg wechseln.

Stiftungsvorstand Helga Berg erklärt: „Durch die unterschiedlichen Formate, die nicht nur das Kulturhaus, sondern auch die einzelnen Dörfer der Stadt sowie die Natur, Bildungseinrichtungen und Institutionen mit einschließen, wird Kultur über Grenzen hinweg in der ganzen Bandbreite der Stadt für alle in vielfältiger Weise erlebbar.“

So hat „erftclassics“ erstklassige Festivalwochen und noch vieles mehr zu bieten, dass das Kulturleben von Erftstadt deutlich bereichern wird: „Wir freuen uns darauf, viele Musikfreunde im Rahmen der erftclassics begrüßen zu dürfen“, lädt Julia Berg im Namen der Klaus Geske Stiftungen ein.

Nähere Informationen zum Konzept der erftclassics, den verschiedenen Formaten und natürlich der ersten Festivalwoche und der darin zu erlebenden Konzerte samt Ticketbuchung unter erftclassics.de

Redakteur:

Düster Volker aus Erftstadt

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