Richtfest am Burgholzweg
Holzbau, Photovoltaikanlage und Kletterwand
- (v.l.): Jens Volkmer (Amtsleitung Jugend, Bildung, Sport), Erster Beigeordneter Thorsten Steinwartz, Architektin Miriam Jaeger (3ZW Architekten), Tota Kranzhoff (Leitung OGGS Overath), Schulleiterin Sylvia Grosser und Manfred Allmayer (Amtsleitung Immobilienmanagement). (2. Reihe hinten) Florian Hamacher (Geschäftsführer Hamacher Holzbau). Foto: S. Fielstette, Stadt Overath
- hochgeladen von Angelika Koenig
Overath. Rund elf Monate nach dem Spatenstich ist der Neubau der Sporthalle am Burgholzweg deutlich vorangeschritten. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule, Verwaltung, Politik, Planung und Bau wurde das Richtfest gefeiert. Der weitgehend errichtete Baukörper zeigt inzwischen deutlich, wie die neue Einfeld-Sporthalle aussehen wird. Die neue Halle wird künftig vor allem den Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsgrundschule Overath zur Verfügung stehen. Nachmittags und abends soll sie zudem von örtlichen Sportgruppen genutzt werden können. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
Der erste Beigeordneter und Baudezernent Thorsten Steinwartz würdigte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Hier haben Verwaltung und Schule sehr gut zusammengearbeitet. Die Wünsche und Anforderungen der Schule konnten in die Planung einfließen und werden nun konkret umgesetzt“, so Steinwartz. Besonders die neue Kletterwand sei ein Beispiel dafür, wie die Sporthalle auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten werde. Auch Schulleiterin Sylvia Grosser zeigte sich beim Richtfest dankbar für die enge Einbindung der Schule in die Planung. Die Kletterwand soll künftig nicht nur für abwechslungsreichen Sportunterricht sorgen, sondern auch die motorischen und koordinativen Fähigkeiten der Kinder fördern.
Die Sporthalle entsteht zwischen Burgholzweg und Hauptstraße direkt unterhalb des Schulgeländes. Ein prägendes Merkmal des Gebäudes ist die umfangreiche Verwendung von Holz. Die oberirdischen Bauteile werden nahezu vollständig als Holzkonstruktion ausgeführt. Lediglich die erdberührten Bauteile werden aus Stahlbeton errichtet. Auch beim Energiekonzept setzt die Stadt auf eine nachhaltige Lösung. Die Sporthalle erhält ein extensiv begrüntes Flachdach mit einer Photovoltaikanlage. Der erzeugte Strom soll überwiegend direkt im Gebäude genutzt werden. Überschüssige Energie kann darüber hinaus für die Schule verwendet werden. Neben der Halle entstehen zwei Umkleidebereiche mit den zugehörigen Sanitärräumen, ein Regieraum mit Lehrerumkleide, ein barrierefreies WC sowie Geräteräume. Für die natürliche Belichtung sorgen unter anderem ein vertikales Lichtband aus Profilglas und ein blendfreies Oberlichtband.
Auch die Außenanlagen werden neugestaltet. Vorgesehen sind insgesamt elf Pkw-Stellplätze an zwei Standorten sowie zehn Fahrradstellplätze. Vor dem Eingangsbereich der Sporthalle entstehen Sitzgelegenheiten. Nach derzeitiger Planung soll die Sporthalle im zweiten Quartal 2027 bezugsfertig sein.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |