Rückschlag auf der Langstrecke, Höhepunkte im Kart
Die KRS Motorsport Familie blickt auf die Saison 2023 zurück

Porsche 992 GT3 Cup Team KRS Motorsport, Porsche Testtag Nürburgring Nordschleife  | Foto: Racephotography by Denis P.
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  • Porsche 992 GT3 Cup Team KRS Motorsport, Porsche Testtag Nürburgring Nordschleife
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Mit gemischten Gefühlen blickt André Krumbach auf die Motorsportsaison zurück. „Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben, es war wie ein Schlag ins Gesicht.“ Noch vor dem ersten Lauf zur diesjährigen Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) zog sich der neue Sponsor des Fahrerduos Daugaard/Schubert zurück und der Einsatz des ausschließlich für dieses Team erworbenen Porsche 992 GT3 Cup war zu Ende bevor er begonnen hatte.
Zwei Einsätze mit dem in der Saison 2021 und 2022 eingesetzten Porsche Cayman konnten mit der Fahrerpaarung Hahne/Kandborg zwar mit den Plätzen 2 und 1 beendet werden, jedoch legten beide Fahrer ihre berufliche Veränderung in den weiteren Fokus.
Auch wenn sich Teamchef André Krumbach die Entscheidung nicht einfach machte, entschloss man sich nach intensiven Gesprächen zum geplanten „Re-start“ in der Saison 2024, dessen Planung bereits angelaufen sind.

Ganz ohne den Rennsport geht es aber nun doch nicht und so bestritt André Krumbach bis zu seinem Unfall Ende Oktober weit über 500 Sprint- und Langstrecken-Kartrennen im Dreiländereck (D-NL-BE), sowie Italien. Das von ihm gegründete KRS Kartteam - das seit 2021 federführend von Kai Kurschilgen und Rolf Braun geführt wird – blickt auf einen positiven Saisonverlauf zurück. „Wir konnten bereits zu Jahresbeginn mit 5 Teams der KRS-Familie beim jährlichen 9h-Benefizrennen „Race4Hospiz“ zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz Balthasar teilnehmen. Für uns eine Herzensangelegenheit!“ freut sich Rolf Braun, der auch im KRS-Team an der Nürburgring Nordschleife aktiv ist. „Nicht zu vergessen, der von uns organisierte und verantwortlich durchgeführte Rheinland-Cup, eine 3h-Serie im Amateurkartsport, der Gesamtsieg der NRW-Kart-Masters und die Qualifikation zum Weltfinale 2024 in der Sodi-World-Series (SWS).

Das dritte Standbein von KRS-Motorsport, der Nachwuchsförderung, setzte der erst 10-jährige Julian Dümmer ein erstes Ausrufezeichen. In seiner zweiten Saison krönte er sich mit dem Gesamtsieg in der niederländischen Rotax-Max-Challenge (RMC) seiner Altersklasse. Dazu Lauf- und Tagessiege sowohl in der deutschen und niederländischen RMC-Serie. Vater und KRS-Motorsport Mechaniker Sascha sieht seine Zukunft sehr zuversichtlich entgegen. Man hat in den zwei Jahren viel lernen können und die Saison erfolgreich abgeschlossen, dennoch wird man die in der Familie gesetzten Prioritäten nicht außer Acht lassen.

Abschließend gibt sich André Krumbach dennoch zufrieden. „Ich habe ein großartiges Team, in dem zum einen jeder weiß, wo seine Stärken liegen und zum anderen alle Bereiche miteinander harmonieren und sich unterstützen können. Nicht umsonst sprechen wir von der „KRS-Familie“.

Mehr Infos unter www.krs-motorsport.com und www.krs-competition.de

LeserReporter/in:

Rolf Braun aus Brühl

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