Nächste Hitzewelle
Sind Kitas und Schulen in Brühl klimafit?
- "Cooling Kitas": Für Kitas sind Klimaanlagen im Gepräch.
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Brühl. Die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch. Der regionale Wetterdienst „Donnerwetter“ sagt für Brühl ab dem 29. Juli Temperaturen bis zu 38 Grad voraus. Bei der letzten Ratssitzung hat Simone Holderried, Fraktionsvorsitzende der Grünen, Fragen zu den Auswirkungen der Hitzewelle im Juni gestellt. Ein wichtiger Bereich war der Hitzeschutz für Kitas und Schulen. Nach Angaben der Verwaltung wird derzeit ein „einrichtungsbezogener Hitzeschutzplan“ erarbeitet. Dieser soll die Erfahrungen aus den vergangenen Hitzeperioden berücksichtigen. Das Gebäudemanagement prüft, an welchen Standorten der außenliegende Sonnenschutz verbessert oder nachgerüstet werden kann. Geprüft wird auch, in welchen Gerbäuden technische Kühlung oder Klimatisierung erforderlich, technisch umsetzbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. Für Schulen und Offene Ganztagsschulen (OGS) werden Hitzeschutzmaßnahmen im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten laut Verwaltung ebenfalls kontinuierlich weiterentwickelt. „Eventuelle sich daraus ergebende Umsetzungen sind nur im Rahmen bereitgestellter Haushaltsmittel möglich“, heißt es in der Antwort auf die Anfrage der Grünen.
„1.0000 coole Kitas und 1.000 coole Schulhöfe“
NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Grüne), die kürzlich die neue Photovoltaikanlage des Eisenwerks in Brühl eingeweiht hatte, hat am 24. Juli ein neues Klimaschutz- und Investitionspaket vorgestellt. Kernbestandteil im Bereich der frühkindlichen Bildung und Schulen ist das Projekt „1.000 coole Kitas und 1.000 coole Schulhöfe“. Vorgesehene Maßnahmen sind unter anderem die Entsiegelung von Flächen, Begrünung, Verschattungen durch Bäume oder Sonnensegel und das Anlegen von Trinkbrunnen .
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Hans Peter Brodüffel aus Brühl |