Steigende Defizite
Das Loch im Haushalt wird immer größer - Werden Steuern erhöht?
- Im Haushalt der Stadt klafft ein gewaltiges Loch. In der Bürgerschaft und der Politik wächst der Unmut über das Fiasko Rathausanbau. Allein das Gerüst kostet nach einem Jahr 125.000 Euro.
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Brühl. Im städtischen Haushalt klafft ein gewaltiges Loch: 2026 sollten es laut Entwurf 4,2 Millionen Euro, im nächsten Jahr 22,9 Millionen Euro sein. Bereits die erste Fortschreibung für die Beratung des Entwurfs für den Doppelhaushalt 2026/27 hat das geplante Defizit um 1,6 Millionen Euro erhöht. In einer zweiten Fortschreibung für die Haushaltsberatung im Hauptausschuss am 27. April verschlechtert sich das Defizit um weitere 2,01 Millionen Euro. Das erhöhte Defizit beträgt nun 3,6 Millionen Euro. Laut Verwaltung droht nun ein Haushaltssicherungskonzept (HSK), sofern keine Kompensation gefunden wird. Auch Steuererhöhungen sind nun nicht auszuschließen. Bei den Fortschreibungen handelt es sich zum Teil um Betriebskosten der städtischen Gebäude. Die Kosten für den Unterhalt der städtischen Gebäude mussten erneut nach oben korrigiert werden. In diesem Zusammenhang wächst in der Politik der Unmut über das Debakel Rathausanbau. Allein das Gerüst kostet jetzt nach einem Jahr 125.000 Euro. Der Zeitpunkt der Entfernung steht noch nicht fest.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Hans Peter Brodüffel aus Brühl |
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