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Frust und Freude bei WIM
Bunte Kugeln und Sonderformen am Himmel

Night-Glow bei der WIM, einer der High-Lights. Li. Der Rheingasballon aus Brühl, re. der Roncalli Ballon.  | Foto: Heike Löhrer
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  • Night-Glow bei der WIM, einer der High-Lights. Li. Der Rheingasballon aus Brühl, re. der Roncalli Ballon.
  • Foto: Heike Löhrer
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Vom 05.09 bis 13.09 fand die 31. Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM) statt.

Sie gehört zu eine der größten Veranstaltungen der Welt, ist jedoch die größte in Deutschland, und es gibt immer viele High-Lights bei der WIM wie spektakuläre Night-Glows, Starts, musikalisches Programm, Sonderformen und vieles mehr.

Mehr als 120 Ballone gingen in diesem Jahr an den Start, und 
Sonderformen und Modellballone waren auch vertreten. 

Teams aus ganz Europa waren angereist, so auch aus Spanien. 
Am weitesten hatte es wohl das Team aus Brasilien. 

Brühl war auch vertreten,  Ballonfreunde Brühl. Sie kamen mit ihrem Rheingas Ballon. 

Insgesamt 17 Starts waren geplant, jedoch waren nur fünf davon möglich.

Der erste Abendstart am 5.09 fiel wegen schlechten Witterungsverhältnissen aus, da der Wind mit zu hoher Geschwindigkeit durch Warstein wehte. 

Doch es gab ein spektakuläres Night-Glow.
Hierbei werden die Ballone bei Dunkelheit aufgestellt und die Brenner werden im Takt von aufgelegten Musikstücken gezündet.
Im Anschluss daran gab es ein Feuerwerk der Superlative. 

Früh aufstehen hieß es für die Ballonteams am nächsten Morgen, denn um 6:30 Uhr stiegen die Ballone in den Warsteiner Himmel, nachdem es ein Sicherheits- und Wetterbriefing gegeben hatte. 

Am Samstagabend ging es um ca.18 Uhr erneut an den Start, denn beim Briefing um 17 Uhr gab es gute Nachrichten für die Piloten, die Wetterverhältnisse passten. 

Um 22 Uhr gab es dann nach dem Gastanken wieder ein Nightglow mit anschließendem Feuerwerk. 

Am Sonntagmorgen und am Sonntagabend fielen die Starts wegen zu starkem Oberwind aus.

Weiter ging es dann mit einer Aufgabe am Montagmorgen Long Distance war angesagt.

Hierbei gilt es für die Piloten, eine möglichst weite Strecke zurückzulegen.
Das Team mit der größten Distanz vom Startplatz gewinnt. 

Die Starts am Montagabend und am Dienstag fielen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, denn der Himmel weinte und sorgte für reichlich Nässe.

Am Mittwochmorgen gab es wieder Hoffnung für einen Start, und er fand auch statt, aber erst um 10:30 Uhr, denn der Nebel ließ sich Zeit bei der Auflösung. 

Ursprünglich sollte vom Flughafen Paderborn-Lippstadt gestartet werden, aber Windrichtung und Startzeit passten nicht.

Hier gab es wieder eine Aufgabe zu bewältigen, eine Fuchsjagt. 

Hierbei geht ein Ballon als erster raus und landet nach einer Weile.
Es wird am Landeort ein weißes Kreuz aus Stoff ausgelegt, und die Piloten bekommen einen Marker, einen Stoffstreifen, der möglichst nah am ausgelegten Kreuz abgeworfen werden muss.
Es gilt hierbei, verschiedene Luftschichten auszunutzen, um auch das Ziel zu erreichen. 
Der Marker, der die kürzeste Entfernung vom Zielkreuz erreicht, gewinnt. 
Am Abend war Candle-Light angesagt. 

Am Donnerstag und am Freitag wurden die Früh- und Abendstarts wieder abgesagt.
Man sah viel Gewölk am Himmel, und der Himmel weinte erneut, und der Wind wehte allen mit hoher Geschwindigkeit um die Ohren. Also zum Ballonfahren einfach zu heftig, und die Nässe ist nicht gut für die Ballonhülle und den Rest der Ausstattung. 

Einen Lichtblick gab es jedoch  am Freitagabend durch ein Candle-Light, ein Nightglow ohne Hüllen mit anschließender Feuershow und einem Feuerwerk. 

Am Samstagfrüh und am Samstagabend fielen die Starts ebenfalls wegen Regen und zu  starkem Wind aus, und es gab zum Abschluss der Veranstaltung ein Candle-Light mit Abschlussfeuerwerk.

Es gab Frust und Freude zugleich, Frust bei den Schaustellern und Organisatoren, denn es kamen zur WIM immer bis zu 100.000 Besucher.

Auch unter den Ballonteams gab es leichten Frust, aber auch Freude, denn man traf sich abends im Pilot-Inn und sah Menschen wieder, die man vielleicht lange nicht gesehen hatte und lernte auch neue Teams kennen, die zum ersten Mal zur Warsteiner Internationalen Montgolfiade kamen.

Jetzt heißt es wieder warten bis 2027, denn dann findet erst die nächste WIM statt.

Sie fand seinerzeit jedes Jahr statt, aber künftig nur noch alle zwei Jahre.

Das wird eine lange Vorfreude und lässt auf besseres Wetter und ein gesundes Wiedersehen bei der 32. WIM hoffen.

LeserReporter/in:

Heike Löhrer aus Brühl

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